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Erster Band.
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305
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Kenntniß d. Baumater.; Hochstamm. Bäume v. Asten. 305

48. Die Jambos sind sehr hohe Bäume, welche lange unddünne Blätter haben: ihre gleichnamige Frucht ist eine Art Apfel, derzwei Kerne enthält ').

40. Der Jambvlonenbaum wächst wild,

seine Blätter gleichen denen des Limonenbaumes. Er trägt rotheFrüchte, welche den Oliven gleichen und Jambolonen genannt werden.

50. Der Jamboyera ist von gewöhnlicher Höhe und hat kleineBlätter; seine Blüthen gleichen denen des PomcranzenbaumcS, undseine Frucht ist eine Art Birne. (Ist in keinem naturhistor. Werkevon Bedeutung zu finden. Der Uebcrs.)

51. Der Katou-Cona ^ist ein großerauf der Malabarischcn Küste einheimischer Baum, er ist immer grünund trägt Früchte und Blüthen zu jeder Zeit.

52. Der Katou-Narcgam ist ein anderer großer Baum, dersehr kleine Limoncn trägt. (Ist ebenfalls in keinem naturhist. Werkezu finden. Der Uebcrs.)

53. Der Libby ist eine Art Palme, welche längs der Flüssewächst, wo man Wälder von 5 — 6 Meilen Länge antrifft. (Manfindet diesen Baum in keinem naturhistor. Werke. Der Uebcrs.)

54. Der Marotti ist ein ansehnlicher Baum, dessen Blätterdenen des Lorbeerbaumes gleichen: er ist auf der Küste Malabareinheimisch.

55. Der Morankgast ist ein beträchtlich starker Baum, dessenAcste sich weit verbreiten; er ist mit kleinen runden Blättern besetzt.Seine Frucht besteht in einer langen Hülse, die eine Art Bohnenenthält. (Ist ebenfalls nicht zu finden. Der Ucbers.)

56. Der Moringa- oder Bennußbaum rekln» mo-

ist wegen seiner Saamenkcrne merkwürdig, welche ausge-preßt ein fettes, Helles, gelbliches und sehr dickes Oel (Bennußöl)geben, das keinen Geruch und Geschmack hat, und nicht leicht verdirbt.

r) Jambos, oder wie Ändere schreiben, Jamba ist der portugiesischeName einer gewissen, in Ostindien wachsenden Frucht. Den Baum, auf demsie wächst, nennen die Portugiesen Jambeito oder Jamboa . Er wirdgrößer, als der Limonenbanm, ist aber eben so stachlicht. Seine Blatter sindbreit und rund, die Blüthe weiß, fast wie die Apfelblüthe, von einem sehrangenehmen Geruch, und es wird daraus ein köstliches Wasser gezogen.

Anmerk. d. Uebers.

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Rondclet'sKunst zu bauen. I. Th,