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Erster Band.
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Sechstes K a p » t r l.

Von dem Eisen

Kurze Uebersicht über die Ausbeutung, Erzeugungund Natur des Eisens,

DaS Eisen, in Bezug auf seinen Gebrauch in der praktischen Bau-kunst, ist das stärkste der beim Bauwesen angewandten Materialien:diese Eigenschaft macht es zur Verbindung und Haltbarkeit der haupt-sächlichsten Theile eines Gebäudes sehr tauglich; vermittelst desselbenkann man leichtere, eben so dauerhafte und bei weit-m weniger kost-spielige Konstruktionen ausführen, weil es die Anwendung von Kräftenüberflüssig macht, denen man beträchtliche Massen entgegensetzen müßte,oder weil es Materialien von sehr großer Ausdehnung ersetzt, welcheschwer zu bearbeiten und an Ort und Stelle zu bringen wären.

Man muß jedoch das Eisen nur dann anwenden, wenn es durch-aus nothwendig ist, und ihm dann den schicklichsten Ort, Form undDimension geben. Man macht die Einwendung, das Eisen sey demZersetzen an der Lust und an der Feuchtigkeit unterworfen und führtals Beweisgrund Eisen an, das nicht am gehörigen Platze angebrachtwar, und Steine durch Rost, der ihren Rauminhalt vergrößert hatte,bersten machte; allein das beim Abbruch alter Gebäude unbeschädigtgefundene, oder das seit mehreren Jahrhunderten der freien Luftausgesetzte Eisen, wie z. B. an gothischen Kirchenfcnstern, Gittern,Klammern zur Verbindung von Brüstungs -Gesimsen, an den Later-nenträgern der Tuilericn, Kay's und Brücken (zu Paris ) beweist,daß dieses Metall, vor Feuchtigkeit geschützt, eben so dauerhaft ist,als andere beim Bauwesen angewandte Materialien, Ich habe Eisen