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Erster Band.
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350
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350 Kenntniß der Baumaterialien; 2. Abtheil. 1. Kap.

Anmerkung.

AuS dieser Tabelle ist ersichtlich, daß das Gewicht des schwerste»Marmors, nemlich des grünen Serpentins, nur 2922 Gramme füreinen Kubikdecimeter oder 204 Pfund 8 Unzen 5 Quentchen für einenKubikfuß betragt, ferner daß daS Gewicht der gewöhnlichen Marmorevon 2500 2700 Gramme für den Kubikdecimeter oder 180190Pfd.für den Kubikfuß abwechselt. Demungeachtet haben seit Savot, der imJahre 1624 ein kleines Werk unter dem Titel .,.4rcl»itecture iranxai»«"drucken ließ, in welchem er das Gewicht eines Kubikfufies Marmor zu252 Pfund anschlagt, alle auf diesen Gegenstand Bezug nehmendeSchriftsteller diesen Irrthum widerholt. Er befindet sich in den zweiAuflagen, die der große Blondel von dem Werke Savot's mit Anmer-kungen begleitet, herausgab, in allen Auflagen der ^rclütocture <l«Lullet, welche von Goupi und Seguin verbessert und vermehrt wor-den sind, in dem l'r-lite <1es ponts «le Llsutier, in Belidor's Inge-nieur-Wissenschaft, in dem architektonischen Wörterbuch vsn Rolüfld lk

Virloys, in dem 6ours ü'arcliitectiire «iu eecoinl Lloiulol etc. DerGraf CayluS gründete seine Berechnung des Gewichts der aus EinemStein bestehenden Kapelle des Tempels in Buto auf diese, für gewöhn-lichen Marmor angenommene Schwere. Die Entstehung dieses Irrthumskam wahrscheinlich daher, daß Savot, der diese Gewichtsangabe von denitalienischen Schriftstellern Tartaglia und Pigafeta entlehnt hat, nichtdaran dachte, daß von römischen Pfunden zu 12 Unzen jedes die Redewar; dies ist um so glaubwürdiger, als 252 dieser Pfunde ungefähr189 Pfund Markgewicht geben, welche nach vorstehender Tabelle dermittleren Schwere eines Kubikfufies gewöhnlichen Marmors gleich kommen

Wir werden gelegentlich in der Folge mehrere andere gröbere Fehleraufdecken, welche ebenfalls von den meisten, über praktische Baukunstabhandelnden, Schriftstellern wiederholt wurden.

Zweiter Artikel. Erfahrungs-Resultate über die ver-schiedenen Grade von Härte der zum Belegen derGebäude angewandten Materialien.

Wir haben im vierten Artikel des ersten Kapitels der ersten Ab-theilung dieses Buches Seite 51. gesagt, daß das Pflaster des Peri-