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Erster Band.
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352
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352 Kenntniß der Baumaterialien; 2. 'Abtheil. 1. Kap.

Dieser zweite Versuch zeigt, daß der antike Granit ungefähr um'/r° härter ist, als der grüne Granit der Vogesen .

— als der braungelbe eben daher.

'/g — — — graue eben daher.

'/« — — — Granit aus der Bretagne .

— — — dunkclgraue Granit aus der Normandie .

I"/?? — ^ — hellgraue eben daher.

8 mal härter als der türkisch blaue Marmor.

10 — — - — — weiß geäderte Marmor.

11—-Liais.

Anmerkung.

Man darf nicht glauben, daß die rükwirkende Festigkeit des Granitsim Vergleich mit der deS Liais eben so beträchtlich sey, als die Härte seinerGemengtheile, welche sein Behalten und Sägen so sehr erschwerest/ «gmuthmaßen läßt, weil der Granit nur durch die Bindungskraft des Ce-mentes, der seine Massentheile vereinigt, dem Zerdrücken zu widerstehenfähig ist: im Gegentheil lehrt die Erfahrung, daß der härteste (yramteiner dreimal größeren Belastung, als der, unter welcher der Lia>s zer-drückt wird, nicht widersteht.

Dritter Artikel. — Angestellte Erfahrungs-Resultate, zurVergleichung des Widerstandes, welchen Steine beimZerdrücken äußern.

Mehrere Schriftsteller, die über Bauwifscnschaft geschrieben haben,führten in ihren Werken das Gewicht der bei der praktischen Baukunstam häufigsten angewandten Materialien, unter andern einige Stein-arten an: auch mehrere Physiker haben das Gewicht einiger derselbenin den, von ihnen entworfenen Tabellen der specifischen Schwerenverschiedener Materien angegeben. Da jedoch die Anzahl dieser Steinezu gering ist, um daraus einigen Vortheil für das Fortschreiten derBaukunst ziehen zu können, so trachteten wir, diese Lücke durch bei-folgende zwei Tabellen auszufüllen, in denen wir eine hinlänglicheAnzahl verschiedenartiger Steine ausgeführt haben, um einen Begriff