Erklärende Anmerkungen
über
die in dem ersten Bande enthaltenen Rupfertafeln.
Erste Kupfertafel.
Vbelisben aus ägyptischem Granit, sowohl nach den alten Geschicht-schreiber», als nach den Maassen, welche an den nach Uom nndandrrwärts hin geschahen genommen wurden.
HHlinius der Aeltcre, der viele Schriftsteller benutzt hatte, derenWerke nicht mehr vorhanden sind, schreibt die Erfindung der Obelis-ken, oder vielmehr den Gebrauch, sie dem Sonnengott zu weihen,dem ägyptischen König Mestrcs zu; er sagt ferner, daß der Aller-erste von diesem Fürsten in der Sonnenstadt (Heliopolis ) nacheiner Anweisung, die er im Traume erhalten zu haben vorgab, errich-tet wurde, und dieser Umstand sey auch durch die, auf dem Obelis-ken daselbst eingehaltenen Hieroglyphen ausgedrückt.
I.') Diodor von Sicilien (im 1. Buch 57. Kap.) berichtet von2 Obelisken, welche der berühmte Sesostris zu Theben errichtenließ, von denen jeder 120 Ellen hoch war, und auf denen er In-
i) Die römischen Zahlen vor jedem Artikel beziehen sich auf die der er-sten Kupfertafel, auf welcher die Obelisken, nach ihrer Größe geordnet, ab-gebildet sind, eben so beziehen sie sich auf die, S. 45 angeführte Tabelle.
Aunierk. d. Verf.