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Zweiter Band.
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205
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Von den sphärischen und sphäroidischen Gewölben. 205

Da die hohle Fläche dieser Nische als vollkommen kugelförmigangenommen ist, so sind die Curven ei, dlc und ai gleiche mit demHalbmesser beschriebene Kreisbogen.

Fig. 5 stellt den Schlußstein perspektivisch vor; seine Kanten undHauptwinkcl sind durch Buchstaben bezeichnet, die mit denen desGrundrisses, Aufrisses und Profils übereinstimmen.

Kegelförmiges Gewölbe einer Ecknische.

Die Fig. 6 und 7 stellen den Aufriß dieses Gewölbes von vornenund den Grundriß desselben vor. Die nach dem Centrum I gerichte-ten Theilungen der Gcwölbsteine geschehen auf dem Halbkreis s, b,e, ll, v, k, x, k, Fig. 0, der zum Grundlagen angenommen ist unddessen Horizontalprojection eine gerade, mit den Nämlichen Buchstabenbezeichnete Linie ist. Die Theilungen auf den Bogen der Stirnflächenergeben sich durch die Verlängerung der Fugen bis zum Durchschnittmit den Vertikalcbenen, welche den ausspringcnden Winkel machen.Die krummen Kanten, welche diese Ebenen mit der inneren Flächebilden, sind, den Eigenschaften der Kugel wegen, Viertelskreise, vondenen ll, V, 0, v, L, k', 6, II, Fig. 6, nur die elliptische Verkür-zung anzeigt, welche durch die Drdinaten v^l, <^2, v^3 undeines Viertelskrcises vom Radius gebildet wird. Eine dieserzwei vorderen Flächen ist in Fig. 9 mit ihren Fugentheilungen vor-gestellt, um Schablonen abzugeben.

Fig. 8 ist ein Durchschnitt oder Profil dieses Gewölbes nach der,beiden Projcctioncn gemeinschaftlichen, Achse KIIL'.

Da dieses Gewölbe zu groß vorausgesetzt ist, als daß die Ge-wölbsteine aus einem einzigen Stück bestehen könnten, so hat man indem durchschnittenen Theil der Fig. 8 das Profil der Fuge, welcheden Schlußstein halbirt, so wie der Fuge des Anlaufs angegeben.Die Linien, welche die Fugen der andern Gcwölbsteine mit der con-caven Fläche bilden, sind gleichfalls in beiden Projektionen, so wie indem nicht durchschnittenen Theil des Profils, Fig. 8, angezeigt.

Der obere Theil des Schlußsteins , dessen Profil man in Fig. 8sieht, ist in Fig. 10 dargestellt. Um diesen Theil des Gcwölbsteinszu erhalten, wird mit der oberen horizontalen, in Fig. 7 mit L', I/,13, 14, bezeichneten Fläche, als der größten, angefangen, eineSchablone von derselben Gestalt zur Tracirung ihres Umrisses daraufgelegt und dann die zwei Flächen L.KVÜ, KILL? im Winkel mit