224 Stereotonne od. Lehre v. d. Durchschn. f. Körp.; 5. Abth. 3.K.
in Ebenen liegen, die nach der Achse der Kuppel gehen, liegen sie hierin Ebenen, welche sich im Inneren jeden Pfeilers in einer Vertikal-linie vereinigen, deren Projektion der Punkt X, Fig. 6, ist.
Damit diese Einrichtung eine gute Wirkung hervorbringt, darfdie Theilung der Vertikalfugen nicht auf dem ganzen Bogen 61),Fig. 6, geschehen, sondern bloß auf dem Theil 6)1, wodurch die zugroße Magerheit oder Schwäche der Kanten der Gewölbsteinreihe ver-mieden wird, welche sich mit vereinigen muß.
Der Theil DU) des Bogens 61) kann ein Viertel oder Fünfteldieses Bogens betragen; hier ist er ein wenig kleiner als ein Viertel.
Um die Projektion dieser Fugen zu traciren, wird zuerst (M inneun gleiche Theile getheilt und davon einer zur Hälfte des Schluß-steins oder zu der Gewölbsteinreihe genommen, welche der Mitte desStrebebogens entspricht, zwei Theile aber werden für jeden andernGewölbstcin gerechnet. Nachdem hierauf -16 und 66 bis Hu ihremDurchschnittspunkt X verlängert sind, werden von den Theilungspunk-ten 1, 2, 3 und 4 nach X gerade Linien gezogen, welche ^6 in denPunkten 5, 6, 7, 8 schneiden. Die Linien 1,5; 2, 3 , 7; 4, 8
drücken nun die Projektionen der Sehnen der Bogen aus, welche dieVcrtikalfugen der Gewölbsteine bilden. Werden diese Punkte in denAufriß, Fig. 5, wo sie mit den nämlichen Ziffern bezeichnet sind, ge-tragen, so lassen sich die zugehörigen Sehnen ziehen; allein sie er-scheinen weder hier, noch im Grundriß in ihrer wahren Länge, weilsie in doppelter Hinsicht schief liegen. Um indessen diese wahren Län-gen zu erhalten, zieht man die unbestimmte Horizontale O'l), Fig. 7 ,errichtet darauf eine Senkrechte 0 6 gleich der Linie 6 6^ des Aufrissesund trägt auf 0 0 die den Linien 6,6; 5,1; 6,2; 7,3; 8,4; 8, l)des Grundrisses gleiche Entfernungen O'l, 0'2, <63, 0'4, <66. DieLinien 66h 61, 62 rc. sind alsdann die gesuchten Sehnen. DieMittelpunkte ihrer Bogen ergeben sich in den Durchschnitten 24, 25,26, 27, 28 rc. der in ihren Mitten auf sie errichteten Perpendikelnmit der Horizontallinie 6r4. Verlängert man hierauf die Linien 17,18, 19 rc. der Horizontalfugen eines jeden Gewölbstcins im Aufriß,bis sie die eben beschriebenen Bogen schneiden, so dienen diese Durch-schnittspunkte dazu, die Projektionen der horizontalen Fugen im Grund-riß zu finden. Man trägt nämlich ihren Abstand von der Linie 0 6von der Linie rV6 aus auf die Linien 1,5; 2,6; 3,7; 4,8, Fig. 6.In Bezug auf die Fuge 621 des Profils, Fig. 7, wird also 6 s im