Drittes Kapitel.Von den verschiedenen Stuck-Arten.
Erster Artikel. — Bon dem antiken Stuck.
den Anwurf von Stuck, Opera alkaria et msrmorst?» genanntzu verfertigen, bedienten sich die alten Römer des lang zuvor abge-löschten Kalks, der Kreide und des Staubs von weißem Marmor.In Beziehung auf den Kalk drückt sich Vitruv im 2. Kapitel des 2.Buchs folgendermaßen aus:
»Von der Zubereitung des Kalks zum Weißstuck."
»Nach dem wir von den Fußboden gehandelt haben, gehen wir nun»zu dem Verfahren bei Verfertigung des Weißstucks über. Dieser er-»hält die erforderliche Güte, wenn man die beßten Kalksteine aussucht»und lange vorher, ehe man sie gebraucht, wässert, damit diejenigen,»welche im Ofen nicht hinlänglich gebrannt sind, durch das lange»Wassern auszählen und sich völlig auflösen; denn wenn der Kalk,»bevor er ganz durchgcwässert ist, frisch gebraucht wird, so treibt er,»nachdem er aufgetragen worden, Blasen, weil er verborgene rohe»Kalkklümpchen enthält, welche bei der Arbeit auf einmal durchwässcrt»werden, sich auflösen und die Politur des Stucks verderben."
1 ) ^)e ,»ace,atlo»e catc» atl a/ias'ill o/>e»'a et tectot'/a />e^icicnttaLum L psvimentorum curs tliscessum fuerit, tune (!e slirsriis operil-u»est explicandum. Icl autem erit rede, si glebae calcis optimae ante multotempore ^uam Opus fuerit, macerabuntur; uti, si c^ua glelia paruin fueritin foroace coct», in maceratione ^iuturna li^uore 6e5ervere coacta, nno te-nore concocjuatur.
Ksmc^ue cum non penitus macerata secl receor suwitur, cum fuerit in-llucta lirtreos latentes cruclos calculor, pustulas emittit, c^uia calculi in opere,uno tenore cum (non) permacerantur , äissolvunt et öissipant tcctorii politioncs.