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Dachdeckerarbeit; 1. Abth. 4. Kap.
und an sonstigen Aus- und Abladeplätzen keine zugelassen werden dürf-ten, welche weniger als 1 Linie dick sind. Wegen der bereits gespal-tenen oder an den Abladungsplätzen vorhandenen müßte eine Ausleseangeordnet und eine beschränkte Zeit für den Verkauf bewilliget werden.
Von obigen 4 Sorten wiegt das Tausend der ersten 1100 bisI20V Pfund, der zweiten 40» bis 500, der dritten 700 bis 800 undder vierten 300 bis 400 Pfund.
Die großen Schiefer haben eine sichtbare oder unüberdeckte Fläche(pirrerui) von 4 Zoll; man braucht auf eine Quadratklafter 162 Stückund auf einen Quadratmeter 42 Stück. Von den kleinen, welche3 Zoll unüberdeckt bleiben, gehen 288 auf die Quadrarklaster und 74auf den Quadratmeter.
Man bezieht auch Schieferstcine aus der Gegend von Eharleville,Fumay und Rimogne im Departement der Ardcnnen. Die von Ehar-leville sind grau und haben weniger glatte Flächen wie die Schiefervon Angers, auch sind sie gröber und zerbrechlicher. Man bildet da-von zwei Sorten.
Die großen bezieht man von Hevillsi-snr-Keuse, sie haben7 Zoll Breite, 10 Zoll reduzirte Länge, weil sie oben nicht rechtwink-lich sind. Sie decken sich 3'/, Zoll frei, so daß man 220 zu einerQuadratklafter und 56 zu einem Quadratmeter bedarf. Ihre Dickebeträgt ungefähr '/« Linien und das Gewicht schätzt man zu 80» Pfunddas Tausend.
Die kleinen haben 6 Zoll Breite, 9'/, Zoll reduzirte Länge undungefähr '/, Linien Dicke. Sie decken sich 3'/, Zoll frei, so daß 312auf eine Quadratklafter und 74 auf einen Quadratmeter gehen.
Die Schiefer von Fumay sind von schwarzröthlicher Farbe. Manbearbeitet sie in zwei Sorten von gleicher Länge und Breite, die sichnur in der Dicke unterscheiden. Die Breite ist 6 Zoll, die reduzirteLänge 9 Zoll. Sie decken sich 2'/, Zoll frei, und man bedarf zueiner Quadratklafter 74. Die starken haben 1'/, Linie und dieschwachen V« Linien Dicke; von ersteren wiegt das Tausend 6 bis700, von letzteren 350 bis 400 Pfund.
In der beigefügten Tabelle haben wir alles zusammengestellt,was zur Vergleichung der darin enthaltenen und zu Bedachungen amhäufigsten gebraucht werdenden Schiefcrarten interessant ist. Es gehtdaraus hervor, daß für Paris die Schiefer von Angers , besonders dieerste große Sorte, den Vorzug verdienen.