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— der Kriegs⸗Kunſt insgemein. 43nehmlich der Paracen; fonſten wurde er/ an ſtatt/ daßer auff ſeinen Gegner zu ſtoſſen vermeinte/ von ſich ſelb-ſten ite in die Klingen laufen. Muſen alſo/ derAggreſſor und der Defendent, nothwendig auß gleichenPrincipiis fechten und defendiren; wiewol auff unter-
ſchiedliche Weiſe; welches aber der Sachen nichts be-
nimmet/ dann die Delenſion beſtehet nicht allein inpariren/ ſondern auch in der Feintes/ Stoͤſſen/ Palſades,und in allem dem/ ſo der Verſtand deß Degens erfor-derts Gleicherweſß als wie dſe Offengzon ihres Theils ſichauch alles deſſelbigen bedienen muß. Und koͤnte manbieſe Warheit noch weiter auß andern gemeinen Sachenerkennen/ wann man nur ein wenig vernünfftiger re-flexion darauff machen wolte. Der gute Advocat mußſo wol das jenige berſtehen/ ſo ſein Gegenpart fuͤr-bringen will oll, und kan/ als ſeine eigene Sachen;ſonſten ſolte dem Clienten übel gewartet werden/ welchesdaun die Erfahrung vielfallig bezeugek. Die Dialectieſſteine Kunſt/ die nicht nur dem jenigen dienet/ ſo eineSach zwwpugaen will/ ſondern der jenige/ ſo ſelbigefeofgmren muß oder will/ hat ihrer Beyhüͤlff eben ſowol nöthig wird ſhme auch(wann er ſelbige wol ver-ſtehet) gleich ſo viel Dienſte leiſten als dem andern.Ein guter Spieler muß ſeines Gegentheils Spiel ſowolverſtehen als ſein eigenes/ und auß dem Außwurff gleichjudiciren können/ was vor Karten der andere ohngefehrhaben mochte/ und worguff er halte. Sonſten wirder manchmal mit dem laren Veutel nacher Hause kom-men. Mit dem Glück/ unverhofften Zufaͤllen und„Accidentits darpon etliche ſo viel chaten/ hat es ſeine„geroiſſe Meynung/ es iſt etwas daran /aber nicht derdritte Theil deſſen/ o man ſich einbilden mochte. Der„Dileours gber muß abgebrochen werden/ ſonſten fie 9n