Buch 
Schau-Platz der alten und neuen Fortifications-Maximes ... / durch Johann Jacob Wertmüller
Seite
79
JPEG-Download
 

1f71

ert6y

eb 0

elen

pf

0.15

0il1rt

Portifications. Maximes. 79

13. Die Bollwerck ſollen nimmer mehr eingebogengemacht werden/ das iſt/ wann man auff zwey Boll-wercks⸗Eck ein Linial legt/ ſo ſoll das dritte// als in der

zitten liegende Bollwerck/ herfüͤr reichen/ und ſollas er ſte nimmermehr das dritte/ das andere/ das vierd-te/ und ſo fort anſehen koͤnnen.F Die Streich⸗ oder Defenſions⸗ Linien ſoll nichtanger fallen/ als ein Muſqueten⸗Schuß reicht/ nemlichungefehr s. oder v7eo. Schuh.. Wann man aber die Face mit groben Stuckenefendiren will/ kan die Streich⸗Limen auß den Cala-mathen(ligne de defence fichante) wol laͤnger als 6.oder 700. Schuh fallen.

16. Die Bollwerck ſollen ohngefehr rooo. Schuhett voneinander gelegt werden/ in geringern Werckenoo. in Schantzen 600. oder weniger.

17. Je groͤſſer die Epaule oder Flane, und je wei-ler die Käßl⸗Linien am Bollwerck /jebeſſer es iſt; wei-en ſie mehr De fenſores faſſet/ und fuͤglich das Boll-werck beſchützt werden mag. f

8. Daß der Angulus Polygoni, ſo man fortifici-ren will/ nicht kleiner oder enger ſey als von 0. Grad/85 weiter/ dann je weiter/ je beſſer er zu fortitici-

85 Daß der innere Streich⸗Winckel nicht baldweniger als 15. Grad halten ſoll/ aber wol mehr/ dannJ groſſer je beſſer. 8Maus., Daß er die Bollwerck nicht an die Statt-6 auren hange/ ſondern dieſelbige vor den alten Statt-derben hinauß lege/ alſo daß zwiſchen demſelben undahl ein Gang gelaſſen werde.Nied Die Bollwerck ſollen nicht in die Tieffe oderumb re gelegt werden/ ſondern auf die Hoͤhe/ ſo fern esib die Start/ Berg und Thaler hat.22. Dit