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Schau-Platz der alten und neuen Fortifications-Maximes ... / durch Johann Jacob Wertmüller
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272 Anhang des⸗ Theils des Schauplatzesdeß Bollwercks leiden will/ gantz neu quffgeworffeh!mit kurtzen Linien/ einen untſeffen ſchmalen Grabendarvor/ und wenig Feur. Wann er aber auff de,Ravelin g hi kompt/ was wird er da finden?*gantze Cortine od, die beyde Flancs be und de 0beyde Stuͤcker der Face bp und eo, welche allzumgrect, und Creutzweiß/ in den Ravelin ſehen/ un,den frembden Gaſt bewillkommen mogen Die bieteſte kronte, ſo der Feind wider dieſe00 Schu,Offenſion machen kan wird o Schuh lang fenund das nicht vollig; Was hat er aber vor einen Sben vor ſich? den groſſen Graben/ der von zweyen 1quen(die durch den Ravelin bedeckt ſind) kan defendwerden. Das will ſagen/ daß der Feind an dieſem 0gantz mit Feur uͤberſchüttet/ und dergeſtalt incommo 0werden koͤnne/ daß er unmoͤglich darinnen bleibenmoͤchte. Hierauß ſchlieſſe ich/ daß die Kaveliiſowol in aͤuſſerlicher als innerlicher Defen 0weit ſtaͤrcker ſind als die Bollwerck. Und da,hiemit alle wider ihrem Gebrauch eingewendte Dicente

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nichts anders als unverſchaͤmte Verleumbdungen ſind

Bey dieſem Anlaß aber/ wolle der vernünfftige ditwol oblerv iren/ daß wann ein recht ordinrter Nabe,vor einem Polygone ligt(als hier gh i. vor dem Pohgone a E,) dem Feinde unmoͤglich fallen werde/ an bePolygonen à F, zu kommen/ biß und ſo lang er 0Rayvclin g ih occupirt haben wird. Hiemit ſtehet 10Erhaltung eines gantzen Polygone an der Erhaltu,des Ravelins/(der Ravelin aber koͤnte nit erhalten wden ohne den Sec ours des Polygone) darumb er dagauch nicht unbilich von etlichen Wallſchild gene

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