der Fortifications-Maximes. 291und der gefunden naturlichen Vernunfft gemaß/ anzu-alen/ muß man zuforderiſt auff das Fundament ge-an und daſſelbige gantz fleiſſig und wol cxanumiren;nicht der verſpurte Mangel vielleicht von demſelbi-gen herrühren mochte. ä
Worinn beſtehet aben das Fundament der Fortifi.„tion, oder worauff iſt ſelbige gegründet? Beſtehet15 nicht in den Principiis, Axiomatibus, Maximis, ung
ſundamental⸗Reglen dieſer Kunſt? Wann diß nichtpare/ ſo muſte man ſagen/ daß die ingemieurs allzumal/Fit ihren Mies und hervor gebrachten Fundamen-fal und Gund⸗Reglen die Welt betrugen. Dann ſiebeben ſelbige( wie dann auß ihren vorgeſetzten Maximes
angz klar zu erſehen) vor das wahre Fundament der kor-altcation, darauff ſelbige gegründet/ darnach gebauet/
otdimtt/ und auch detendirt werden müſſe. ü
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Wir wollen aber den Herren Ingenieurs hierin-en Glauben zu ſtellen/ und vor bekandt annehmen/ dae Axiomara ind Mar mes, der Fortification wahre undunfehlbare Fundament ſeyn koͤnnen/ ſeyn ſollen/ und70 dißmahlen wuͤrcklichen alſo ſeyen. Lieber/ woher1 dewmt es dann/ daß die oruficauon(von der geit an/eder Gebrauch des Geſchütze und des Pulbers auff. 0 ſenmen) ſo vielmahlen veränderet/ und bald auffdale bald auff eine andere Manier eingerichtet wor-10 Die railonablelte Antwort hierauff wird wol da-dez gehen; daß die erſte Wercke/ ſo wider den GewaltBieſchützes erbauet worden/ wegen der damahligengumeiſters und Ingenieurs Unerfahrenheit in dembrauch der Artillerey, Mines, und anderer derglei-1 ij chen
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