Von der Maurerarbeit.
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faltig studirt haben. Die Schwierigkeit dabei war die, eine Regelaufzufinden, welche zu allen Zeiten und an allen Orten als Führerdienen könne, um alle Steinhauerarbeitcn zu schätzen. Wir habengeglaubt, daß materielle Erfahrungen auf diesen neuen Weg würdenführen können.
Zuerst haben wir unsere Aufmerksamkeit auf die Werkzeuge zurBearbeitung der Steine gerichtet, welche sind: der Meisel, die Zwei-spitze, der Hammer mit zwei Bahnen, wovon die eine gezackt, dieandere glatt ist, das Spi'tzeisen, die Fläche und der Steinbohrcr,sodann die Art und Weise betrachtet, wie die Arbeit mittelst einesjeden dieser Werkzeuge verrichtet wird. Den Bossirhammer haben wirdabei ausgeschlossen, weil seine Wirkung sich in keinem einzigen Fallmessen läßt, und der dem Unternehmer aus dem Gebrauche desselbenentspringende Vortheil nur zufällig ist.
Hierbei haben wir gefuMst: I) daß der Hammer durch seineMasse und Geschwindigkeit mit der Spitze in den Stein eindringt;2) daß das Spitzeisen ebenfalls mit der Spitze mittelst des Schlagsder eisernen Masse auf seinen Kopf in den Stein eindringt; und dadiese beiden Werkzeuge fast immer schief auf die Fläche wirken, in diesie eindringen, so lösen sie den Stein durch Eindringen und durchAuseinandertreiben ab; 3) der Meisel wirkt durch Einschneidcn mitHülfe des Klöppels; 4) die Zwcispitze wirkt anf zweierlei Weise, nachVerhältniß ihrer Masse und Geschwindigkeit; ihre gezackte Bahn wirktdurch Einschlagen und zugleich durch Einschnciden, ihre glatte Bahnhingegen nur durch Einschneidcn; 5) die Fläche mit zwei Bahnenwirkt auf dieselbe Weise im Verhältniß ihrer Geschwindigkeit; 6) derSteinbohrcr wirkt durch Eindringen und Einschneidcn.
Ist die Wirkung dieser Werkzeuge, welche bei den Steinhauer-arbeiten gebraucht werden, bekannt, so kann man leicht die Intensitätderselben durch Versuche messen, welche von der Kraft des Menschenunabhängig sind. Indessen muß letztere dabei in Rechnung kommen,und zwar im Verhältniß der Zeit, welche mittelst eines Versuchs beieiner einzigen, als Einheit angenommenen, Stewart gefunden wordenist, und wodurch die für jede Steinart gefundenen specifischen Wertheaus den Werth derjenigen Zeit, in welcher die Arbeiten gemachtworden sind, zurück gebracht wird. Diese Intensität wird alsogemessen werden können: