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4 (1789) Der Feldzug von 1760 : als eine Fortsetzung der Geschichte des General Lloyd / Henry Lloyd ; von G. F. Tempelhof
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19
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Vorbereitung zur Eröfnung des Feldzuges.

in Döbeln i Offieier und §o Husaren,ix .'eisnig r - zo «

und das Dorf Röhrn an der Straße von Grimma nach Leipzig war mit i Kapitain,4 Officieren und 200 Mann vom Freibataillon Wunsch beseht.

Das Kommando in den drei lehten Srädten patrouillirte längs der Mulde undvorwärts bis Grimma, und die Freihusaren die unter dem Rittmeister Rowarsch beiLeipzig standen, von dieser Stadt wieder zurück bis Grimma.

Die östreichische Armee unter dem Feldmarschall Daun blieb in ihren Quartieren.Nur das Korps unter dem General Verlichingen rückte bis wilsdrufvor, und besehtedie Dörfer Limbach, Blankenstein, Neukirch, Biederstem, Grmnbach, weis-trup, Rährsdorf, Raufbach, -Herzogswalde und Mohorn, mit Jägern, Kroa-ten und Husaren. Von Dippoldiswalde rückte der General Uhyas! bis Freyberg vor;der General Beck marschirte mit seinem Korps nach Zircau, und vereinigte sich mit denin dieser Gegend stehenden feindlichen Truppen unter dem Fürsten von Löwcnstein. DasKorps unter dem General Lascy, das auf der rechten Seite der Elbe seine Quartiere hatte,ward mit einigen Regimentern verstärkt, um den Abgang des Beckschen Korps zu ersehen,und einige Regimenter wurden zum Korps des General Landon detaschirt, das einige40,000 Mann stark werden sollte.

Das Korps unter dem General Lascy hatte nichts gegen sich, und die Mark lagihm völlig offen; indeß durfte es doch keinen Einfall in diese Provinz wagen, weil es dabeiallemal Gefahr lief, von der Armee des Königs, und der, welche in Schlesien längs dem(Queis und Bober kantonirte, abgeschnitten zu werden. Daher sehte ihm der König auchweiter nichts entgegen, als ein Detaschement von 600 Mann Dragonern und Husaren,welches auf der rechten Seite der Elbe bei Torgau die Dörfer Nichtewitz, Tristewiyund Arzberg besehte. Den 6ten May marschirte noch der Major Zctrmar mit dem Hu-sarenregiment Zieren, und dem Freibataillon (Quinms über Torgau zu diesem Korps,theils um die Bewegungen des Feindes auf der rechten Seite der Elbe zu beobachten,theils um die Gemeinschaft mit der Armee in Schlesien zu unterhalten. Major Zettmardetaschirte zu dem Ende den Rittmeister prittwitz mit i6c> Pferden nach der Gegend vonRottbus, um den Streifereien des Feindes einigermaßen Einhalt zu thun, der verschie-dene Detaschementer Husaren und Uhlanen bis in die Gegend von Senfrerberg haktevorrücken lassen.

Die guten leichten Truppen sowohl zu Fuß als zu Pferde, geben den östreichischenGeneralen die besten Mittel an die Hand, den kleinen Krieg mit Vortheil zu führen. Man

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