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4 (1789) Der Feldzug von 1760 : als eine Fortsetzung der Geschichte des General Lloyd / Henry Lloyd ; von G. F. Tempelhof
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General Hülsen wird genöthigt Sachsen jtr räumen. 25 r

hatte, die Elster daselbst zu paffl'-en, und ihn von wirrenberg abzuschneiden. Er ließhierauf sogleich alles Gepäck nach wittenberg voraus gehn, und sehte das GrenadierbataillonLubath bei der Mühlenberger Mühle, die Elster zu beobachten und das Schlagen einerBrücke zu verhindern; 402 Husaren fitzten sich in eben der Absicht bei Rehenhain und dasFreibataillon Wunsch wurde zur Verhärtung der Besatzung nach Ieffen geschickt. DieElster deckte diese Stadt gegen den Feind, der, mit seinen Kroaten bis auf einen Flinten»schuß vor der Stadt hinter einigen kleinen Sandhügeln vorrückte. An die Brücke, die un-mittelbar an die Stadt stößt, wurden zwei Kanonen gefitzt, bei denen ich mich selbst befand.Diese feuerten auf dieKroaten, konnten sie aber nicht treffen, weil dieKugelnauf die Sand-hügel aufsetzten und über den Feind weggingen. General Hülsen befahl, die Brücke ab-zubrechen; dies suchten die Kroaten zu verhindern und feuerten stark auf die Arbeicer, ver-wundeten auch einige, indeß ging die Arbeit doch von Statten und die Brücke wurde ab-geworfen. Den Zvsten früh um z Uhr brach das Korps auf und marsch klein zwei Ko-lonnen nach wittenberg. Das Grenadierbataillon Heilsberg, das FreibataillonWunsch und 4 schwere zwölfpfündige Kanonen blieben in der Stadt, bis sich das ganzeKorps in Marsch gefitzt hatte. Wir glaubten wegen der Nähe des Feindes, der gleichüber die Elster setzen und in die Stadt dringen konnte, bei der Arriergarde eine schlimmeAffaire zu bekommen. Es verfolgte uns aber niemand, und das Korps nahm ungehindertdas Lager bei Wrtrenberg. Der rechte Flügel stand nahe an der Stadt und konnte vonden Kanonen auf den Wällen unterstützt werden; der linke stand auf den Weinbergen.Das Dorf Teuchel, welches in der linken Flanke am Fuß der Weinberge lag, wurde mitdem Bataillon Haus besetzt, und die leichten Truppen bekamen Quartiere in den DörfernTrajun, Labetz und Risteritz hinter der Stadt. Das Lager wurde sogleich mit Ver-schanzungen versehen, die aber nicht viel zu bedeuten hatten, und der General Hülsen be-schloß nunmehr, nicht einen Fuß breit weiter zurück zu gehen, es möchte auch kommen wiees wollte. Die Reichsarmee ging am nämlichen Tage bei Grosdorf über die El-ster und nahm das Lager bei dem Dorfe Elster. General Luzmsky lagerte sich bei Gallin,trieb die bei dem Luchersbruniien stehenden preußischen Vorposten zurück, und setztedie seinizen bei Hohendorf aus. Der General Rleefeld rückte nach Leerza und besetztezugleich Zahna und Seida. Auf der andern Seite der Eibe nahm der Herzog von wir-renberg das Lager bei wartenburg und ließ bei diesem Dorfe eine Brücke über die Eibeschlagen, um die Gemeinschaft mit der Reichsarmer unterhalten zu können. Der ObersteZerwitz gris die an dem linken Ufer der Elbe wittenberg gegenüber bei prara liegendeBrückenschanze an, und machte darin i Officier und 45 Mann gefangen.

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