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rung der Oelproportion dieses Bleiweiß eben so viel als ein anderesgedeckt haben würde.
Bei unseren Versuchen haben wir die größte Sorgfalt ange-wendet, um uns von den geringsten Umständen, deren Uebergehunguns zu einem kleinen Fehler veranlassen zu können schien, Rechenschaftzu geben. Auch haben wir jedesmal, so oft ein Resultat noch einigenZweifel übrig ließ, den Versuch wiederholen lassen, bis der Zweifelganz gehoben war. In jeder Sitzung wurde über alles, was ge-schehen und bemerkt worden war, ein Protokoll geführt, welches wirjedesmal in der folgenden Sitzung berichtiget haben.
Es würde allzu langweilig seyn, alle diese Protokolle vorzulesen,welche wir sorgfältig in die Registratur des Conseils abgeliefert haben.
Die zwei Tafeln, welche Sie vor sich sehen, stellen das verglei-chende Resultat der verschiedenen Anstriche mit reinem Bleiweiß, vondem ersten bis zum vierten, dar. Sie können, Herr Prästkt, sichüberzeugen, daß das französische Bleiweiß nicht weniger deckt a>ls dasholländische, von dem ersten Anstrich an. Bei einigen unserer Ver-suche, welche wir geglaubt haben aufbewahren zu müssen, habe,, wirsogar gefunden, daß jenes noch mehr deckt. (Protokoll der drittenSitzung.) Auch haben wir beobachtet, daß, da es eine größere Quan-tität Ocl absorbirt, etwas weniger deckt, wenn man es eben so flüssigmacht als das holländische Bleiweiß, allein alsdann gleicht es sichwieder aus, weil die nämliche Quantität eine größere Fläche deckt.
Was die Weiße anbelangt, so können Sie, Herr Präfekt, beur-theilen, wie sehr das französische Bleiweiß das holländische hierinübertrifft, besonders auf der tannenen Tafel. Der Unterschied ist selbstso groß, daß, wenn man diese zwei Anstriche neben einander hält,man leicht glauben könnte, das holländische Bleiweiß sey durch einwenig Schwärze verdorben worden. Wir selbst würden es haben glaubenkönnen, wenn die Versuche nicht unter unseren Augen mit der größtenSorgfalt gemacht worden wären.
Damit unsere Versuche genau und vergleichbar werden möchten,mußten beide Farben gleichzeitig und in gleicher Quantität aufgetragenwerden. Wir haben dieses, so weit es möglich war, erreicht, indemwir verlangten, daß das Gewicht des angewendeten Qels bei beidenSorten Bleiweiß genau dasselbe wäre.
Um den Einfluß, den das Clichyer Bleiweiß auf verschiedeneFarbentöne haben könnte, zu bestimmen, haben wir auf der großen