Band 
Fünfter Band.
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429
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Beilagen.

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Endlich sollen Sie erfahren, meine Herren, daß die Herren General-inspektoren, Architekten und Verifikatoren das ganze Jahr hindurchwöchentlich einen oder zwei Abende dem Interesse des Dienstes unent-geltlich widmen und Sie werden zugeben, daß es doch zu hart ist,uns den Kostenaufwand für ihre Erwärmung vorzuwerfen.

Glücklicherweise wirft man uns keine Luxusausgabe für dasMobiliar der Direktion vor. Mehrere unter Ihnen, meine Herren,mögen es gesehen haben; die oberen Beamten meiner Verwaltunghaben nicht einmal einen Sessel den Personen anzubieten, welcheGeschäfte zu ihnen führen, und statt aller Verzierung findet man inden Bureaux nur Muster von Backsteinen, Quadern oder Marmor.

Da die Präsidentenstelle des Conseils für den Civilbau von denAttributionen des Direktors der Bauten von Paris getrennt wordenist, so könnte ich mich der Mühe überheben, den von Herrn Labbeyde Pompierres gegen das Conseil gerichteten Angriff zurück zuweisen;allein die Generalinspektoren, welche den Haupttheil desselben bilden,sind meine Mitarbeiter; meine Vorgänger und ich haben ihren Kennt-nissen, ihrem unermüdlichen und uneigennützigen Eifer einen großender Verbesserungen, welche in dem Dienste eingeführt worden sind,und die Ordnung im Rechnungswesen, zu verdanken.

Ich kann daher nur mit unendlichem Schmerze sehen, daß manDiensten keine Gerechtigkeit widerfahren läßt, die um so achtungs-werther sind als sie sehr gering belohnt werden, besonders wenn mandie Talente und die Aufopferung bedenkt, welche sie fordern.

Meine Herren, sich gegen das Conseil für den jCivilbau zuerheben, heißt dem Minister des Innern zum Vorwurf machen, daßer seine Sorgfalt auf das Bauwesen in den Departements ausdehne.

Allein wenn der Minister diese Bauten den Lokalverwaltungenüberließe, wenn man die Fonds der Departements und der Gemeindenerschöpft sähe durch Gebäude von fehlerhafter Construktion und bar-barischem Geschmacke; so würde man seine Sorglosigkeit anklagen undsich nach einer Oberaufsicht zurücksehnen,'deren Werth man alsdannbesser fühlen würde.

Es kann Ihnen, meine Herren, nicht unbekannt seyn, daß, diegroßen Städte ausgenommen, Geschmack und Pflege der Künste inFrankreich wenig verbreitet sind. Viele Departements, Städte vomdritten, ja sogar vom zweiten Range haben keine Architekten, unddie Departcmental- und Municipalconseils übergeben, wegen einigen