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Kurzgefasste Geschichte aller königlich-preussischen Regimenter, bis in den Februar 1759 fortgesetzet,mit einem in Kupfer gestochenen und nach den Farben der Kleidung gemahltenVerzeichniss der sämmtlichen Armee versehen, und aus der französischen Urschrift übersezt auch vermehrt worden / von J. F. S.
Entstehung
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6. Grenadier Garde. Stand-quartier Potsdam.

Im Jahr 1673. errichteten die Landſtaͤnde derChur⸗Mark bey dem Einfall der Schweden, da derChurfuͤrſt ſich mit ſeinen Voͤlkern in Franken be-fund, ein Regiment von 2. Bataiſlons, welchesder damalige Churprinz Fridrich bekam. Dererſteobriſt ſoll der Obriſtlieutenant von Rrummen-ſee, der als Obriſt bey der Landung auf der InſelAuͤgen geblieben, geweſen ſeyn. Ihm folgte derObriſt Johann Georg von Belling, und als die-ſer 1689, ein ander Regiment bekam, der Obriſtvon Kruſemark, der aber noch in dieſem Jahrevor Bonn erſchoſſen ward, und gleich darauf denObriſten Peter de la Cave zum Nachfolger be-kam. unter dieſem ward das Regiment mit 2.Compagnien vermehret, und der Brigadier Albert

Conrad Fink von Finkenſtein ward nach ihmCommandeur.

70a. gab das Regiment 2. Com-pagnien an das Marggraͤfl. Albrechtſche(ſieheNum. 19.) und Serbstſche(ſiehe Num. 8.) ab,welche 1703. durch 2. neugeworbene erſetzet wur-den. 1704. ward das zte Bataillon aus den in derMark und Pommern liegenden Regimentern, 1705.noch eine Compagnie, und 17 10. das 4te Batail-lon, welches nachhero das erſte ward, errichtet.1717. bekam der Graf von Sinkenſtein ein eige-nes Regiment,(ſiehe Num. 14.) und der Cron-

prinz

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