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Kurzgefasste Geschichte aller königlich-preussischen Regimenter, bis in den Februar 1759 fortgesetzet,mit einem in Kupfer gestochenen und nach den Farben der Kleidung gemahltenVerzeichniss der sämmtlichen Armee versehen, und aus der französischen Urschrift übersezt auch vermehrt worden / von J. F. S.
Entstehung
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*(15)* 5prinz uͤbernahm ſelbſt das Commando. Als dieſerPrinz 1713. den Koͤniglichen Thron beſtieg, ereklaͤrte er das Cronprinzliche Regiment zur Gar-de, aus dem 1704. errichteten Bataillon aber ließer ein Regiment machen, welches der General vonBork bekam,(ſiehe Num. 22.) dieſes alſo nurnoch aus 3. Bataillons beſtehende Garde⸗Negimentiſt bis zu Fridrich Wilhelms 1740. erfolgten Todegemeiniglich das Potsdammer groſſe Grenadier-Regiment genennet worden. Der jezige Koͤnigtrennte es im Junius 1740. diejenigen, welche esverlangten, bekamen ihren Abſchied, aus den ubri-gen wurden 2. Bataillons errichtet, nemlich Wey-her und Grenadier⸗Garde. Zu dem Wepher-ſchen Bataillon,(ſiehe, Num. 4. unter den Gar-niſon⸗Regimentern) wurden die aͤlteſten Leute ge-nommen, aus den ſchoͤnſten und groͤſten Leutenward die Grenadier-Garde von 6. Compagnſen er-richtet. Der G. M. Gottfried Emanuel von Ein-ſiedel, der als G. L. den 14. Oetob. 1745. geſtor-ben, ward derſelben erſter Commandeur. Ihmfolgte im Oetob. 1745. der Obriſt Wolf Fridrichvon RAetzow, der als G. L. zu Schweidniz den 5.

November 1758. dieſe Welt verlaſſen hat. DerKoͤnig hat es noch nicht wieder vergeben. Es hatdieſes Regiment, da es noch Cronyrinz hieß, in denFeldzuͤgen in den Niederlanden, und auch in denSchlachten bey Hohenfriedberg, wo es ſehr

ſtark