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Kurzgefasste Geschichte aller königlich-preussischen Regimenter, bis in den Februar 1759 fortgesetzet,mit einem in Kupfer gestochenen und nach den Farben der Kleidung gemahltenVerzeichniss der sämmtlichen Armee versehen, und aus der französischen Urschrift übersezt auch vermehrt worden / von J. F. S.
Entstehung
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143
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.(1430.

2. Leib⸗Huſaren⸗ Regiment, ge-meiniglich das Zietenſche Regi-ment genannt. StandquartierBerlin.

1730 ließ der Koͤnig zu Berlin aus einigen ab-gegebenen Leuten der in Preuſſen befindlichen Eska-drons und Neugeworbenen eine Compagnie Huſa-ken errichten, davon der Obriſtlieutenant von Be-nekendorf Commandeur ward. 1731 ward diezte und 1732 die zte Compagnie dazu gerichtet.1733 wurden dieſe? Compagnien auf 3 Eskadronsgeſezt wozu aus der Armee Grenadiers, Drago-ner und Cuiraſſiers ausgeſucht wurden. 1735 er-hielt der Obriſtlieutenant von Benekendorf feine

geſuchte Erlaſſung, und der Obriſtlieutenant Lud-wig Alexander von Wurm ward an ſeine Stelle

Commandeur dieſes Corps, welches der Koͤnig zu

ſeinem Leib⸗Huſaren⸗Corps erklaͤrte. 1740.

wurden 3 Eskadrons von Brunikowski,(ſiehe

Num. 1.) dazu geſtoſſen, mithin daſſelbe auf 6

Eskadrons geſezt. Im May 1741 ward der

Obriſt von Wurm als Commandeur bey Nata-

lis,(ſiehe Num. 2, unter den Garniſon⸗ Regi-mentern verſezt,) und dagegen der Obriſtlieute-nant, Hans Jogchim von Zieten, jeziger Gene-ballieutenant, Commandeur dieſes Corps ernennt.daa ward es auf 10 Eskadrons vermehrt. Inden Feldzuͤgen in Boͤhmen und Schleſien, 121