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Kurzgefasste Geschichte aller königlich-preussischen Regimenter, bis in den Februar 1759 fortgesetzet,mit einem in Kupfer gestochenen und nach den Farben der Kleidung gemahltenVerzeichniss der sämmtlichen Armee versehen, und aus der französischen Urschrift übersezt auch vermehrt worden / von J. F. S.
Entstehung
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8(155).

Negiment von Grollmann.Standquartier Colberg.

Schon ſeit langen Jahren waren 2 Garni-ſon⸗ Bataillons errichtet, welche zu Veſetzung vonColberg und der Penamuͤnder⸗Schanze gebrauchtwurden. Der 1715 geſtorbene Obriſt JohannGeorg von Schoͤnbeck, und der Obriſt FridrichAdam von Thymen waren derſelben Chefs. 1715wurden die beſten Leute herausgezogen, u. zuErrich-tung des Regiments von Schwandes(ſiehe N.24.) gebraucht. Aus den uͤbrigen ward fuͤr denObriſten von Thymen ein Bataillon errichtet,welches nach deſſen Abſterben 1718 der ObriſtEiginund von Sack bekam. 1735 ward es miteiner Grenadier⸗Compagnie vermehrt. Nachdemder Generalmajor von Sack im Julius 1740 mitTode abgegangen, gab der Koͤnig dieſes Bataillondem Generallieutenant von Glaubitz, deſſen Re-giment Num. 4. der Obriſt von der Sroeben er-halten hatte. Der General von Glaubitz ſtarbim September 1740, und der Hbriſt Volrath vonHellermann bekam das Bataillon, welches276 und 1757 mit dem aten Bataillon vermehrtward. Nach dem den 9. December 1756. erfolg-ten Abſterben des Obriſten von Hellermann wardder Obriſt von Grollmann zum Chef erklaͤrt.Ein Theil dieſes Regiments hat 1758 die Stadt

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