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Kurzgefasste Geschichte aller königlich-preussischen Regimenter, bis in den Februar 1759 fortgesetzet,mit einem in Kupfer gestochenen und nach den Farben der Kleidung gemahltenVerzeichniss der sämmtlichen Armee versehen, und aus der französischen Urschrift übersezt auch vermehrt worden / von J. F. S.
Entstehung
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179
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8(170).

welche ein Obriſt, Obriſtlieutenant oder Major

commandirt. In Friedens⸗Zeiten gehen dieGrena-

dier⸗Compagnien wieder zu ihren Regimentern zu-ruͤek, und verſehen mit denſelben den Dienſt in den

Beſatzungen. Jedoch ſind hiervon die 6 folgenden

Bataillons ausgenommen, welche auch in Friedens-

Zeiten bei einander bleiben, ſo daß die Grenadier-

Compagnien, welche ſolche ausmachen, fut beſtaͤn-

dig von ihren Regimentern getrennet ſind.

J. Grenadier⸗ Bataillon von Wan-genheim. Standquartier Treuen-briezen und Belitz.

1742 ließ der Koͤnig die beſtenLeute von denGar-niſon⸗Regimentern ausheben, und aus ſolchen zweiGrenadier⸗Compagnien errichten, welche anfaͤng-lich zur Schloßwache in Charlottenburg beſtimmtwaren. Der Major von Byla ward zu derenCom-mandeur ernennt. Gegen das Ende des 174aſtenJahres mußten 2 Grenadier⸗Compagnien des Gar-niſon⸗Regiments Bredow,(ſiehe Num. 7.) dieGrenadier⸗Compagnie des Garniſon⸗Bataillons vonWeyher,(ſiehe Num. 4.) und die Grenadier-Compagnie des Garniſon⸗Bataillons von Seller-mann,(ſiehe Num. 2.) dazuſtoſſen, und darausward ein Grenadier⸗Batgillon von s Compagnienerrichtet, welches in Friedenszeiten beſtaͤndig bei-ſammen bleibt, wenn es aber zu Felde gehet, 2Compagnien zu Formirung eines andern Grena-

M 2 dier-