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bracht und man kann, bei Festungen von der genannten Beschaffenheit, ganz eigentlich sagen, daß ihre Ueber,gäbe sehr bald nach dem Verluste des bedeckten Weges erfolgen muß.
Bei solchen Festungen daher, die den Fehler haben, daß vom bedeckten Wege aus Bresche in denHauptwall gelegt werden kann, sind die Festungswerke eigentlich ganz überflüssig, und ein Platz, derbloß eine Ringmauer, einen bedeckten Weg und hinter demselben einige Batterienhat, leistet vollkommen den Widerstand als jene, und kostet bei weitem nicht so viel. Bringt man überdießzur Flankirung des bedeckten Weges einige verdeckte Feuer an, so leistet ein auf die letzt benannte Weisebefestigter Platz unstreitig einen weit größer» Widerstand, als die kostbaren Festungen, Mit deren Verthei-digung es ebenfalls aufhört, sobald der Feind Meister vom bedeckten Wege ist.
Festungen daher, wen» sie diesen Nahmen verdienen sollen, müssen unumgänglich so eingerichtetsein, daß vom bedeckten Wege aus nicht Bresche in den Hauptwall gelegt, noch die Grabenvertheidigungzerstört werden kann.
Z. Der bedeckte Weg hat n icht d ie Einrichtu ng, die er, seiner Bestimmung zufolge,nothgedrun gen haben muß.
Der bedeckte Weg hat, als Grundlage einer activen und einsichtsvollen, in dem Geiste eines Chamillyund eines Gneisenau geführten Vertheidigung, von jeher einen der wichtigsten Bestandtheile einer Festung aus-gemacht. Soll er seinem Zwecke ganz entsprechen, so muß er folgende Eigenschaften in sich vereinigen:
s) Er muß den verschiedenen Arten von Truppen und Geschütz zu allen Zeiten eine sichere undbequeme Communicakion gestatten.
I)) Er muß gegen den gewaltsamen Angriff sicher gestellt sein, damit der Feind gezwungen wird, sichseiner Schritt vor Schritt zu bemächtigen.
c) Die Besatzung des bedeckten Weges muß einen, bis auf den letzten Augenblick, gesicherten Rückzughaben. t.«» oxarozuI» reyoyr ven Muth, facht den Unternehmungsgeist an, und sichert
die Festung gegen Ueberrumpelung.
Z) Der bedeckte Weg muß die offensiven Unternehmungen der Besatzung erleichtern und den Rückzugnach der Festung unterstützen.
e) Es darf keine Linie des bedeckten Weges ricochettirt werden können, und die Ausgänge desselbenmüssen so verborgen und gesichert liegen, daß der Feind die Einschnitte in denselben durchausnicht wahrnehmen kann.
k) Muß der bedeckte Weg durch verdeckte Feuer vertheidigt werden können, ohne das Feuer vonden hinterliegende» Werke» dadurch zu maskiren. Endlich:
Z) Muß er die hinterliegenden Werke und dasRevetement derselben gehörig decken und maskiren.
Daß die gegenwärtige Einrichtung des bedeckten Wsges die wenigsten der genannten Eigenschaftenenthält, wird niemand in Zweifel ziehen, und eine sehr einsacke Untersuchung kann dieses darthun, derwir daher um so mehr überhoben sein können. Alle Bemühungen, die Einrichtung des bedeckten Wegeszu vervollkommnen, müssen von dem Gesichtspunkte ausgehen, obigen Bedingungen auf das vollkommenste Ge-nüge zu leisten. Die Vertheidigung der Festungen wird alsdann einen sehr großen Schritt vorwärts thun.ü. Das Glacis kann nicht gehörig in alle» seinen Theilen von den hinterliegendenFestungswerken frontal bestricken werden.