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IV. Hauptstück.
Den Marsch einer Armee anzugeben undzu führen, die Wege darzu auszubes.fern, Brücken zu schlagen rc.
§. r-.
^s^ors erste gehöret hierzu eine, wo möglich, durchF eigene Augen erlangte Kenntniß der Gegend,wovon im vorigen Hauptstücke gehandelt wor-den. Der Marsch einer Armee geschiehet allezeit inColonnen. Je mehr man deren machen kann, je mehrgewinnt man an der Zeit, und erleichtert den Marsch,nur muß man, so viel möglich, verhüten, daß sich dieColonnen nicht kreutzen, nemlich daß eine die andereim Marsche durchschneide, welches einen sehr großenAufhält macht, und zu vieler Unordnung und Verwir-rung Anlaß giebt. Wann es geschickt, so liegt dieSchuld gemeiniglich an dem, der die Marsch-Einrich-tung gemacht hat, weil wenig Fälle vorkommen, woman es nicht vermeiden könnte. Sollte eö aber janicht abzuändern seyn, z. B. ein Corps, welches unse-re linke Flanke gedeckt, müßte nunmchro, zu Folge derneuen Stellung, sich auf unsere rechte ziehen, und mitdem Heere zugleich eintreffen, so verfährt man folgen-dermaaßen: Von der Colonne, z. B. hier 6. i.riss. i. die zuerst an den Ort kommt, wo sich der Wegschneidet, marschiret ein Bataillon No. i. so geschwind,als möglich, durch, indeß macht die Colonne Halt.Nun macht die Colonne 8. Halt, und marschiret einBataillon blo. 2. von der Colonne dann eines vonder Colonne 8. No. Z. dann wieder eins No. 4. rc.
B 4 Sollte