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l. Theil. IV. Hauptstück.
Es ist nicht nöthig, auf der Straße zu bleiben, son-dern man kann, wo zumal kein Gctrayde stehet, denWeg übers Feld schlagen, wo man gemeiniglich mitgrößerer Fronte marschiren kann, und mithin >an derZeit gewinnet, denn je breiter die Fronte, je geschwindder geht der Marsch. Hohle Wege, Schlüchtc, ja so-gar Dörfer, muß man, zumal wenn der Feind in derNähe ist, aufs sorgfältigste meiden, wie schon oben er-innert worden. Der Marsch wird dadurch, weil mangemeiniglich nur mit kleiner Fronte marschiren muß,sehr gehindert; Bey einem feindlichen Anfall ist dieVerwirrung und Unordnung unvermeidlich, und dieDörfer geben auch den Soldaten zum Weglaufen Ge-legenheit.
§-
Wenn der Feind in der Nähe ist, so deckt man denMarsch der Armee durch ein leichtes Corps, oder läßtauch das ganze Heer in Schlacht-Ordnung marschiren;da denn das Lager nicht eher ausgestcckt werden kann,bis die Truppen bereits auf den erwählten Platz ein-getroffen sind. Zum öftern bestimmt auch der Zufall,oder die Nothwendigkeit, den Platz zum Lager.
§- Z5»
Wann die Wege und die Passagen vorhero nichtausgebessert und gemacht werden können, so geschiehetsolches währenden Marsch durch die vor der Armeehergehenden Schanzgräbrr, (pionniers,) oder wenn dieArmee keine besondere Pionniers hat, durch Bauern,besser aber durch von den Regimentern darzu Comrmandirte, welche aus dem Zeuggarten mit Hacken undSchaufeln versehen seyn, und auch Zimmerleute mit
Aexten