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Minengäng« und zur Anlage der Quelschminen angewen«wird.
Da der Gebrauch des erstem zusammengesetzter als der®. f $ letztern ist, mit welchem man, wie bey dem Ausbohren^"er Röhre verfahrt, so soll auch nur hier die Anwendung deStr flern erwähnt werden.
Will man, noch vor Einschließung einer Festung, in den^ den Werken befindlichen Feldern oder unter dem Glacis,^inen anlegen, so wird derselbe, besonders wenn dieselben sehetl{ f ZU legen sind, gebraucht, um die verschiedenen Erdlageniu erforschen, durch welche die Brunnen zu führen und die Gange^"zutreiben sind, da sich die Art ihrer Ausbauung darnachächtet.
Den verschiedenen Erdarten gemäß» bedient man sich ver«^iedener Bohrer, z. B. in gutem und mittlcrm Boden, so wie,ltl Caudr, des sogenannten tzohlbohrcrs, Fig. j83.
IV. und in steinigem Boden oder im Felsen des Meis«^ls c, oder Krvnenbohrcrs d, Fig. i84. oder i85.
Die Bohrstange muß sich auch hierzu durch anzuschrau«^nde Ansatzstücken cl, Fig. i85. wie die zweyte Art der Erd-^hrer willkührlich verlängern und verkürzen lassen, wobey das»berste Ende stets mit einem Echraubcngewmde versehen ist, anElches jedes Mahl das Kreuz a, Fig. ao3. zum leichterndrehen der Bchrstange geschraubt wird.
Die Länge der Ansatzstücke c, d rc. darf, wegen der be-^Uemern Arbeit, nicht è bis 14 Elle überschreiten, der Durch-besser des Bohrers selbst, richtet sich nach der jedesmaligenAbsicht in welcher man das Loch bohrt. Das Bohren mittelstb>eses vorgerichteten Erdbohrers in gutem oder mittlerm Bodenôîschichêt hierauf folgendergestalt.
Man gräbt, einige Ellen tief, auf dem einzubohrendenPuncte eine kleine Grube aus, setzt» genau über dem nachherAnzubohrenden Puncte, a, Fig. 18 5., eine hölzerne Röhre b,ecetl Bohrung sich nach dem Durchmesser des Bohrers richtet,Entrecht auf und stellt sie durch das, von außen angeschütteteNnd behutsam gerammte Erdreich fest. Sodann wird die Bohr-nnge an den Hohlbohrcr geschraubt, diese der Länge der Röhre^'näß, eingerichtet und oben mit dem Kreuz a, Fig. ao3, ver-