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bind die abgebohrten Löcher zu feucht, so erhalten dirlernen Patronen einen Urberzug von Pech oder gewich.t1tl Leder, da, wo die Zündröhre an die Patrone trift, ver«"'cht man sie mit nassem Thone.
§. 555 .
Verfahren, wenn ein Schuß versagt-, versagt ein Schuß, so ist bey der fernern Bereitung des»^ ^n, die größte Vorsicht nöthig, weil das Pulver, beson»^ papiernen Zündern, leicht noch, durch das Glimmen(Av fangt. Gewöhnlich entsteht dieses Versagen
^ ^^chlagen) eines Schusses durch das Zündkraut, welches* ^effnung der Patrone mit Schlacken versetzt.
Brennt der Zünder ab, so nimmt man die Raumnadel,""d sticht durch das Zündröhrchev. bis auf das Pulver hin»b"rch, räumt dieses etwas auf, füllt den Zünder sodann mit^»dcrm Pulver, und giebt ihm von neuem Feuer. Versagt^ Schuß nochmals, so bohrt man die Besetzung mit Wasser°us. wenn das Bohrloch unterwärts gerichtet ist, oder legt,das erstere horizontal, oder über sich wie r>, Fig. 202.Rechst war, (jedoch mit der größten Vorsicht) einen neuenSchutz b, dicht darneben.
§. 556 .
Dar Derschrani«».
, Zuweilen ist der, zu minirende Boden zum Schießen zu^ und nebenbey so beschaffen, daß die Arbeit weder mit^âgel und Eisen noch mit der Steinhaue schnell vorrückt.
3 n diesem Fall bedient man sich des Verschramensdem Schrämenhammer oder der Hammerhaur.
Man haut nähmlich, mittelst obiger Handwerkszeuge, in^'ukühriichcn Entfernungen, möglichst tiefe Fugen F, Fig. 2ox.. a ■ lv » in die anzugreifende Felswand, und treibt dann ei»* rnf Keile in selbige, wodurch sich große Steinstücken lösen;" Mittel das die Arbeit sehr befördert.