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1 (1834) Was sie waren - ihre Geschichte / von Carl Friedrich Gumtau
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1. DaS Garde.Jäger-Bataillon zunächst 3 Kompagnieen und das Jäger. Detachement,vereinigt ging in seinem Verhältniß zur Brigade am 13.Januar, mit der großen Reserve-Armee, bei Basel überden Rhein und überschritt an diesem Tage die französischeGränz«. Der weitere Vormarsch ging über Vezoul, Langres ,Chaumvnt und Li»r sur ^ubo.

Am 2. Februar wurde das Bataillon mit den Re-serve-Truppen auf den Höhen von Trannes in Schlachtord-nung aufgestellt, während, unterm Feldmarschall Blücher ,Theile des schlesischen und des vereinigten östreichisch - däni-schen Kriegsheeres dem Feinde die Schlacht von Brienne lie- .ferten und ihn besiegten.

Das Bataillon marschirte fortwährend in gleichem Ver-hältniß mit der Brigade über k»r snr Seine, Troyes , gegenSens und Nogent vor, ging dann, in Folge der theilweiseungünstigen Ereignisse der andern Heerestheile wieder zurück,als das Haupthcer dem anmarschirenden Feinde auswich.

Am 18. Februar vereinigte sich im Lager von Tre-nelle die 3. Kompagnie wieder mit dem Bataillon, das nunwieder ganz beisammen war.

Die rückgängige Bewegung wurde am 26. beendigt, anwelchem Tage das Bataillon nach Mardor, zwischen Chau-mont und Langres , ins Quartier kam.

Am 28. Februar begann der Vormarsch wieder, überChaumvnt und Brienne bis in die Gegend von l^reis suriVlllre. Hier hatte der abziehende Feind am 20. März einestarke Arriere-Garde zurückgelassen, welche angegriffen undgänzlich aufgerieben wurde. Für dies Gefecht war Anfangsein Theil des Garde-Jäger-Bataillons bestimmt, das vorder aufgestellten Reserve-Brigade liegende Dorf iVIesnil IsLomtessv zu besetzen. Die Jäger wurden aber wieder abge-löst und nahmen an dem Gefecht keinen wirklichen Antheil.

Die nun unternommenen feindlichen Operationen in un-serm Rücken als nicht gefährlich achtend, und denselbenauf eine angemessene Weise begegnend, setzten unsere Armeen