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truppen besetzten, nachdem der Feind aus dem Walde vertrie-ben war, zunächst die jenseitige Visiere des Waldes, und spä-ter für die Nacht, ViUexnrisis, nachdem der Feind, der sichdarin wieder gesetzt hatte, diesen Ort zu verlassen genö-thigt worden war.
In der Schlacht vor Paris am 30. März erhielt die Infanterie der Avant-Garde denAuftrag, die in der Ebene bei Pantin und vor la Biletteaufgestellte feindliche Artillerie in die Flanken zu nehmen. DieJäger- und Schützen - Kompagnieen waren längs des Ka-nals äe l'Olliegue postirt; in dem Gefecht selbst aber nichtweiter wirksam und nur dem feindlichen Feuer einige Zeitausgesetzt.
Unsere Jäger - Kompagnieen, deren Antheil an denKriegs - Ereignissen hiermit beendigt war, bezogen zunächstKantonirungen auf längere Zeit im Oexurtsment ckuäe tlulsis, marschirten dann zurück bis in die Gegend vonLüttich , woselbst am 11. Juni die bei dem 3. Armee-Corpsgestandenen Kompagnieen wieder zu ihnen, stießen. Nachmehrmonatlichen Kantonirungen am Rhein , in Andernach ,Koblenz , Köln und Lüdenscheid , marschirte das nun verei-nigte Bataillon über Jserlohn, Lippstadt , Hildesheim , Mag deburg und Berlin nach seiner Friedens - Garnison Frankfurt a. d. O. zurück, woselbst es am 7. Februar 1815 einrückte.
Die beiden beim dritten preußischen Armee-Corps ste-henden Kompagnieen (die 2. und 4.) des ostpreußischen Jäger-Bataillons haben wir am Schlüsse des vorigen Jahres inKantonirungen in den Niederlanden verlassen.
Am 2 . Januar stieß die 2. Kompagnie zur 5. Bri-gade des Generals von Borstell und marschirte nach Brüg-gem; die vierte Kompagnie kam zur Avant - Garde des Oberssten von Sydow, welche sich in Loon op Zand sammelteund den bei Tylborg stehenden Feind beobachtete.
Bei den zunächst folgenden Operationen hatten beideKompagnieen bei der Avant-Garde und bei der Brigade die Vorposten.
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