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1 (1834) Was sie waren - ihre Geschichte / von Carl Friedrich Gumtau
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344
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und auf den Posten von Hollrich einen Ausfall. Die Schü-tzen, unterstützt von den Ulanen, behaupteten jedoch ihrePosten bis zur Ankunft der Hessen , und fügten dem Feindedurch ihr ruhiges und gut angebrachtes Feuer bedeutendenVerlust zu, ohne selbst mehr zu verlieren, als 1 Todten und4 Blessirte.

Am 12. stieß- das zurückgebliebene Detachement wiederzur Brigade. Die Schützen formirten nun mit dem schlesi-schen Ulanen - Regiment die Avant-Garde derselben und mar-schirten bei Thionville und Metz vorbei, über kont ü iVIou8-80 ll, Ligny, Lar 1<r Vnv, Commercy und Vitry bis andie Aube fort.

Am 21. Februar vereinigte sich die Brigade zwischen8i- und Mery mit dem übrigen Theil des Ar-mee-Corps.

An den Gefechten bei Mery in den nächst folgendenTagen nahmen die Schützen keinen unmittelbaren thätigenAntheil.

Die nun vereinigten beiden preußischen Armee - Corpssetzten sich am 24. Februar gegen Sezanne in Bewegung,welches vom Feinde geräumt wurde.

Am 28. ging das Corps bei Lisy über die Ourcqueund rekognoszirte die Straße von Meaux . Der Feind drangvon dort aus mit großer Ueberlegenheit vor, wodurch dieAvant-Garde, bei welcher alle Schützen - Kompagnieen be-findlich waren, bald in ein lebhaftes Gefecht engagirt wurde.Die Schützen waren zunächst in einer vortheilhaften Positionzur Unterstützung der sich schlagenden Vortruppen aufgestellt,in welcher sie nicht zum Gefecht selbst kamen. Als das Corpsgegen Abend eine rückgängige Bewegung auf der Straße nachSoissons antrat und der Feind mit Kavallerie, und Infan-terie-Massen heftig verfolgte, nahmen die beiden Schützen-Kompagnieen der 9. Brigade bei Is unsere gedrängteKavallerie der Avant-Garde auf, und setzten gegen Abend inVereinigung mit 1 Infanterie - Bataillon durch Besetzungund Behauptung eines die Chaussee durchschneidenden Gra-bens mit hohen Ufern, dem Nachdringen der Feinde ein Ziel.