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1 (1834) Was sie waren - ihre Geschichte / von Carl Friedrich Gumtau
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1) Garde Jäger - Bataillon

1813 u. 14 ... 18 Offiziere 342 Mann.

2) Ostpreußisches Jäger-Ba-taillon 1812, 13 u. 14 16 . 584 -

3) Schlesisches Schützen-Ba-taillon 1813, 14 u. 15 23 - 585 -

Im Ganzen 57 Ofsiz. 1511 Mann.

Als einen Beweis der Allerhöchsten Zufriedenheit mitdem Benehmen des Garde- und ostpreußischen Jäger- sowie des schlesischen Schützen-Bataillons, in diesen Feldzügengeruhten des Königs Majestät, denselben Fahnen zu verlei-hen, welche dem Garde-Jäger-Bataillon am 3l. Mai 1815in Berlin , und den beiden andern Bataillons im Oktober d.I. mit einer feierlichen Weihe übergeben und wobei den Ba-taillons die Bedeutsamkeit dieser ihnen von der AllerhöchstenHuld und Gnade verliehenen Auszeichnung in einer angemes-senen Anrede von den Kommandeurs bezeichnet wurde. Freu-dig und mit dankbarer Rührung schwuren die Bataillons beidem heiligen Panier; sie empfingen es als eine sichere Bürg-schaft ihrer Treue und Anhänglichkeit, aufs Neue den festenEntschluß gelobend, der Fahne stets, selbst bis in den Todzu folgen, sie durch Muth und Entschlossenheit immer aufder Bahn des Sieges geleitend.

11. Betrachtungen über die Verwendung derJäger und Schützen in diesen Feldzügen.

Bei einer nähern Betrachtung der Begebenheiten die-ser letzten Feldzüge dürfte es leicht erkannt werden: wie Krieg,sührung .und Gefechtsweise im preußischen Heere wesentlichgegen die der frühern Kriege geändert erscheinen. Indemdiese Bemerkung hier der Beleuchtung des besondern Antheilsunserer Waffe an diesen Kriegsbegebenheiten vorausgeschicktwird, scheint es einer wettern besondern Ausführung dersel-ben nicht zn bedürfen und zu genügen, wenn in dieser Be-ziehung nur Einiges um deswillen darüber gesagt wird, umdadurch die Gründe für die durch diese allgemeine Kriegfüh-