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fung muß hier noch mit mehrerm Rechte — weil es zur Auf-zählung der der Erinnerung werthen Ereignisse des Garde-Jager-Bataillons gehört — gedacht werden, wie bei derBereinigung des Jäger-Detachements mit dem Bataillon,der damalige Führer des letztem, Major von Witzlebenin einer trefflichen Anrede sich über die Idee und deren Aus-führung aussprach. Beides richtig würdigend und bezeichnend,erkannte er den rühmlichen Willen der jungen Kampfgenossenehrend an, wies sie auf ihre ernste Bestimmung hin und er-mähnte sie nun eben so liebreich und vertrauungsvoll, alsernst und bestimmt, den löblichen Entschluß durch gleiche Thatzu krönen und sich in den wahren Soldatentugenden: Treue,Gehorsam, Folgsamkeit und Ausdauer, eben so zu bewahren,da an ihrem Muthe nicht zu zweifeln sei. Dabei deutete erdem Bataillon den Werth an, den es für dasselbe habenmüsse, eine ausgewählte Schaar jugendlicher Kampfgenossensich beigesellt zu sehen; er forderte darum die Jäger auf, denWillen an den weniger geübten Kameraden zu ehren, mitihnen gern für jedes Verhältniß und jede Gefahr sich zu ver-einen, ihnen, wo es Noth thäte, mit Freundlichkeit und treuerKameradschaft zu Rathgebern und Führern zu dienen und sodas rechte Band der Bereinigung zu allem Rechten und Gu-ten fest zu knüpfen. So wird ein Jeder den Geist der dama-ligen denkwürdigen, in der Geschichte lange noch fortlebendenund vielleicht von den Enkeln erst ganz gewürdigten Zeit, imwahren Sinne erfaßt und mit dem rechten Gemüth bezeichnetfinden: Jeder, der diese Zeit selbst erlebt, verstanden und be-griffen hat.
Wenn Berfasser hiermit seine Betrachtungen schließt,wähnt er nicht ganz im Unrechte zu sein, wenn er seinenAnsichten über den Gebrauch und taktischen Werth der Jägerund Schützen in diesen Feldzügen, noch eine Andeutung desGeistes der ihnen theilweise beigesellten, durch ihre Benen-nung und Bewaffnung zunächst verwandten Truppe, um somehr beifügen zu müssen geglaubt hat, als eine einseitigeAnsicht eines oder des andern dieser wohl zu beachtenden undzu trennenden Verhältnisse, auf eine oder die andere Weise,