Cimon
Cimon 406
Cimon , AtheniensischexFeld-Herr.
Er war ein SohnKliltiaäis, und^urde An. 266 nach Erbauung der>ötadt Rom, da sein Vater starb,ge-Tangen, oder wie andere melden, be-^b er sich sechsten in dasGefängniß/^ir er die Freyheit, daß sein Vaterv er die Geld-Strafe, worzu er ver-.^uet, nicht bezahlen können)öchte begraben werden, erlangenso aber auch Cimon nicht
L im Vermögen hatte, damit er
-^wieder loß machen könte, schlugg'^^lpinice, seine Schwester, dieihre [ eine Ehefrau war, vor, daß er^ )°lte verstatten, Calliam zu hey-^ welcher sie hefftig liebete, undwßt ^Eorderte 8umma auszahleny. ie. Oh ^ nun zwar erst nichtlich ^ i>ran wolte,so gab ers doch end-Unt) nachdem er also seines-j^h^it erlanget, wurde er weg«londerb^
eich. ^ßheit bald zu wichtigen iln de„ E'""ltgezogen, und we
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i tn ^>ar, sintemal er von Kindheit ai^ seinem Vater unter der Arm.?lvgen worden, kam er gar b^ 7'78 unter den Bürgern und Sold-
lrniugroßAnt-^-«
eSqla,^ '^"vortn der Schlacht bbrachte es durch seier ^h>n, daß die Lacedämo»
berigl.^^ Vorzug in Griechenla>fern L rJ^ stlbtger den AthemeHberha,.?" wurde, und weil m.^hlru c, ^ dem Paulanja nie. lrleden war, wurde dem c^kiecki^i. ^ommanäo der qantzischeu Armee aufgetrage
den Pausaniam in Byzantz zu bela-gern, worauf er die Perser in einerThracischen Stadt Nahmens Ego-ne,an demFlußStrymon gelegen,an-griff,und denCou verneur zwang/scl-bige, nachdem er sie angezündet, zuverlassen. Cimon bemcisterte sichhieraufder Inful Scyros, nahm denPersern alles, was sie in Griechen land hatten, trieb sie aus den Land-schafften, die zwischen Pamphilicnund Jörnen lagen, schlug die Persi -sche Flotte bey dem Einfluß desFlus-ses Lur^meclon, setzte an demselbt-gen Tage ans Land, und schlug diePersischen Soldaten auch zu Lande.Er griff ferner eine PhönicischeSchiffs-Flotte von 80 Schiffen an,welche den Persern zu Hülste kam,und überwand selbige,daß auch nichtein eintziges Schiff davon kam.Worauf die Perser einen gar 6>lrs-pmirltchenFrieden eingehen mnsten.Hierauf überwand Cimon die Thra-cier , und die Einwohner der JnsulThafos, und da er angeklaget wurde,daß er sich dieser Gelegenheit, einTheil von Macedonien einzuneh-men,nicht bedienet hatte, und sich vondem König Alexandra bestechen las-sen, legte er seine Unschuld dergestaltan den Tag, daß er ablolviret wurde.Dennoch aber brachten es seineFeinde endlich dahin, daß er in dieAcht erkläret wurde, weil er sich demAnsehen des gemeinen Volcks wi-dersetzte , und den Lacedämoniernschien affectiontrf zu seyn. Ja erdurffte auch nicht einmal als ein Vo-lontair in der Athentensischen Armeedienen, biß daß endlich die Athemen-ser,die Schlacht bey.^anaßra einbüstsetcn, als wodurch sie gezwungenwurden,ihn wieder zurück zu beruffen.
Da