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Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
449-450
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Coucy

Dotninicus Mpcenigo die

^neral-Capitainie erhielte,h. ^onsten hat sich unter an-al« aus dieser Familie Lorentz,b^-/Oveöicor General in Candien,166^ triC ^'"acht. Er schlug An..l"' 5 ^ürcfeu zur See totaliter;ba« r I^res drauf die Feinde^ fort s. Andre in Candien harttz^erken^ und er selbiges nebst an-tz " ^efendirtL/ schlug ihm eine^ anale in den Bauch/ daß ihm das^ ^ewetde heraus gefallen, und erou? ^litiden darauf seinen Geist

müssen. RicautL>ttom.trotte p, z IL

e ^ Cornia siehe de la Corgnia.

Cosse sieht Brissac.

C ° üc y (Thomas von) ein sehrberühmter Frantzosischer^ Kriegs-Officier.

aus einer alten vorneh-Etlichen Familie gebohren,soahmen von der Landschafftder kiccaräie hat. Bey^nige Ludovko VI stund er1 seiner Kriegs.Erfahrenheit^llej^^ekeit in gutem Ansetzn;ses^> eben dieses, wie auch sein großerwögen, und seine vornehmeex »u 'ehafft, verleiteten ihn, daßchtu ^.^ehtet der scharffen Königli-vvuh. erordnungen, die Einkünffce1 ansehnlichsten geistlichen Be-

t ,''«UchH b i tPiccardie bch zuetgne-sa>uk °j, ""eh darzu gar große Grau-berjx ^ hterbey ausübte. Bal-be^ 'schoff von Laon , that ihmHellunn ^ nachdrückliche Vor-! tt/ nnd ließ endlich gar den^eld-^r ihn ergehen. Allein

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Coucy ward darüber so erbittert,daß er diesen Prälaten in seiner Bi-schöfflichen Wohnung mit einemDolch erstach, ihm den Finger, wor-an er den Bischoffs-Ring trug, ab.schnitt, und die Stadt Laon , auch in»sonderheit die Kirche zu unser liebenFrauen, mit Feuer anstecken ließ.Deb Papst schickte wegen dieser Thateinen absonderlichen Legaten inFranckreich,und der obgedachte Kö-nig ließ den Coucy nicht nur seinesAdel-Standes verlustig erklären,son-dern auch die ihm diüirte Todes-Strafe im Vildniß exeguiren. Eewar aber mehr bedacht sich zu rächen,als sich zu demüthigen: überrumpelt«demnach dteStädte Crecy und Laon ,ingleichen Nogent nebst andernSchlössern, und legte Garnisonenhinein. Endlich zog der König or-dentlich wider ihn zu Felde, und bela-gerte ihn in seinem Schloß Coucy twtewol er sich nun als ein verzweiffel.ter Mensch darinnen wehrte, so warder dennoch in einem Ausfall verwun-det und gefangen. Seine Wundeund sein innerlicher Verdruß verur-sachten, daß er zu Laon in dem Ge-fängniß starb. Der Abt Sugerschreibt, daß er, da er seinen Kopssaufheben wollen, um das heiligeAbendmahl zu empfangen, sich denHals verdrehet habe, und also gestor-ben sey. Mezeray/A/?. dela France.

Coulanr (Philippus de) Mcir--schallvonFranckreich.

Er war auö einer vornehmen Ade«lichen Familie in Franckreich ent-sprossen. Sein Vater war Gilber-tus de Coulant, und sein Bruder, Ca-rolus, Frantzosischer Rath,Eammer«Herr, Groß.Hofmeister desKömges,P und