Buch 
Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
853-854
JPEG-Download
 

Kiuperli

F

ii

w

eei"

f 9

pr»'

Wh ^ Ctt Dürsten Ragoczy über-völlig, und als derfel-Iunii An. 1660 an seinenVna-vn^benwar, hieß er diefötal. 1. ^radeln hinweg nehmen,den Sultan nachgieng in eigener Person^e<"Asch Weissenburg, for-^^Siebenbürgen einen star-i" ^1^ ,lJuf / und erklärte, an statt desS P Öen Michael Abaffi zum

V t ^Ü^elbenProvintz.Den-L(( ^>)ser suchte er theils in der

mit Bedrohungen da-' 1,1 1 ^ögen, daß er sich der Sie-Uetz^^Ichen Handel gar nicht an-8«h n , 0 / ! tttfc da solches nichts verfan.föii,E> ^ bemächtigte er sich durch^ Stadt Weissenburg ;Tartarn aber ließ er weits». Mehr übel in dem Lande hau-ta Müdem er nun mit unermüde-fe{e ^ugelegenheiten des^lst. ,^en Reichs tractirte, ward er^wit einem Schlag-Fluß

et"

i

&

Hilf

sich

#

ece

4$

11^

|n s "" ^wirpiym oievjjncwe,

fön s u l^memEnde in eigner Per.^de d?e!r!^EN, auch nach seinemföin cm ^ürde einesGroß-VeziersAchmet Kiuperli, ZU*« f* n ', Ricaut Otkom» pfov-

c (Achmet) Türckischer

$

f#

jp

a Perli

. St n ®»64e|i«'

5Neti ' * ltt Sohn des vorherge.

M h'at An. 166z in seines? ^.lle, alö er nur 22 Jahr^ bald er zu dieser Wür-

bcß er ihm angele.^ seines vcrstorbe.

8 (der ihm noch vor seinem

_ Kiuperli _S 54

Ende des Reichs Sieget zusendete)

Unterricht, so wol im Divan (das ist,in der Kayserlichen Cantzley) als beyder Armee sich in gleiches Ansehen zusetzen. Ehe er den Krieg mit Can-

öia fest siellete, suchte er zuvor den tuSiebenbürgen zu Ende zu. bringen,sendete derowegen einigen Succursnach Canna,gieng indessen persönlichin Ungarn , und nahm Neuhäusel weg, wie auch das Fort Serinwavund klein Comorren. Er ließ seineCourage i>n Treffen bey St. Gott«hard ziemlich blicken, allwo dieserjunge General drey seiner L»fficier,dieihre Pflicht nicht thun wollen, miteigner Hand niedersehelte, und dasmit einer unerhörten Verwegenheitim Angesicht seiner rebellischen Ar-mee, um selbige dadurch so viel mehrzum Streit zu obligiren, und denUbermuth seiner widerspenstigenTronppen zu brechen. Doch musteer den kürtzern vor dasmal ziehen,undmachte darauf Frieden zwischen bey-den Kaysern An. 1664; worauf ernach Constantinopel kehrete, und mitaller Gnade empfangen wurde. An.1666 gieng er nach Candien über, be-zwäng selbiges Königreich, nachdemes der Türcken stetige Anfalle in die25 Jahr lang tapffer abgekehret hat-'te. Nach diesem glücklichen 8uccekbegab er sich aufdie Beobachtung desgemeinen Wesens, und schaffte zuConstantinopel die schwerenAuflagenab, welche dem Volck so viel Klagen-verursachet hatten. Indessen nah-men seineMißgünsiigeA»laß,ihn beydem Groß-Sultan anzugeben, undverhaßt zu machen,denen auch leicht-lieh Gehör gegeben wurde, und fiengMahoinet IV an, seines Groß. 8^,ziers Treue in Zwciffel zu ziehen,

ohner-