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Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
877-878
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*W ^ ltc !>, sonderlich als®ehf* .o? 70 ' nach dem Tode desOb^.^'^eld.Marschallö Horn, daSL ,to »itiando über diegantze^8icw% i Vctr anvertrauet worden:fd) Ct ^.nian ihn nun von Schwebt--.zweite so schlecht secundirte,^inL eh ? ;cf) Santz Pommern dener tfoT "verlassen muste; so machteschwer doch diese Gonguecs soerlq^"^es nur möglich war, undr-^^denn und wenn gar conside-^äebfh 1rf ^k/ worunter man bil--ieAnzusetzend daß er An. 1678"bSu* Ansul Rügen befindlicheGiltst e ^ouppen mit einer wett»njf r-? ectl Mannschafft, und doch<l brä ^°ßen Glück angriff/ daß von^ 7 °°° Mann faß nicht ein ein-ge[ ai st ' ,0 »fam / ur.t> die übrige ins.bch w, ^^veder getödtet oder gefan.sitNd ?^n. Als die Stadt Stral-s>ch,^>°hren gegangen, reünrte ertey^^dern Überrest seiner Reute-Cryst^^^veden/Und nachdem diesein ^ ^ch denFriedens-Schluß dtrtzentv-^^^nd verlohrne Provin-? bekommen, nahm er An.«erg^Ntz von der Würde eines Ge.W, Q ^ v erncurö über das Her-?ENkhu!Ü8^"NterN/ über das Für.schqff,^,Trugen und über die Herr.

Vlstrf. Oft* ,/ci~ aL »* »»*

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bjßTj und blieb daselbst

Mll U,l68 5/ da er eine GampagneS»Ä nt ^ f Nach deren Endi-fa« mit Bewilligung

welche anfänglich nur^krlän ertheilet, hernach aber

bl^^tward, das von der Rcpu-^o^"^ig ihm angetragene Ober«ktaif "der ihreArmee zu Lan-

lo Titul ei»,es Generals dcl-

oder,der Anlöndung. In

KöntgSmarck 57Dsolcher Qualität zog er An. 1656 inMoream» da denn in dem Maj»nicht nur Alt.undNeu-d^avarino,itt«gleichen Modon erobert, sondernauch die Armee des Türckischen 8r»raskierö geschlagen, und den 19 Aug.Neapoli di Romania eingenommenward. Daö folgende Jahr verloh-ren unter seinem Gommando dieTürcken elneSchlacht, nicht weit vonden Dardanellen, wie auch die Dar-danellen selbst, nebst Patrasso, Lepan-to, Corinth und gantz Morea, bißauf das eintztge Malvaüa; auch er-gab sich Athen zuAusgange des Feld-zuges an ihn. An. 1688 unternah-men die Venetianer die Belagerungvon Negroponte. Wtewol nunsolches wider seinen Rath geschahe;so that er doch sein äusserstes, dieserschwere Oelkein zu befördern. Hier-über fiel er in ein Fieber, worzu her-nach noch die in dem Christlichen La-ger grallirende rothe Ruhr kam, dieihn auch den 1; Sept. des .Lebens be-raubte. Er starb in der LutherischenReligion, zu welcher er sich allezeit be-kennet. Seine Gemahlin war seitAn. i6gr Catharina Charlotta , eineTochter des Grafen Magni Gabriel*de la Gardie, und Mari* Euphrosi-n*, gebohrner Pfaltzgräfin vonZweybrücken,einer leiblichenSchwe-ster des Königs von Schweden , Ca-roli Gustavi. Er hatte seihe Kindermit ihr, indessen aber die Vergnü-gung, sie bey seinen beschwerlichenFeldzügen in Morea, und auch beyseinem Tode, bey sich zu haben. DieRepublic Venedig hat ihm zu EhreneitreMarmorne Lratue öffentlich auf-richten lassen, mit der UberschrifftrSrnptr victori , dem allzeit stieg-hassten. Hamk. Remarqu, 1700.

Es 4 Konie-