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Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
1769-1770
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Weymar

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Zezwungen, den z December sich zuErgeben. Anno 1659 zog sich Her-tzdg Bernhard wiederum nack Bur-Aund, und genoß daselbst dii! Winter-Quartiere/ nachdem er in Elsaß guteAnstalten gemacht. Er nahm auchUnterschiedene feindliche Schlösser

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tze Flecke aus seinem Leibe heraus;dannenhero einige haben schließenwollen, er wäre am Fleck-Fieber ge-storben ; weil aber sonst niemandmehr von denen, die um und neben

ibm gewesen daran gestorben, haben

.. 1V, VMU . 1 andere vielmehr schließen wollen,

weg, die sich ihm widersetzten, und j daß man thmGtfft .

setzte es dünn und wann zwischen! ches er auch selbst dafürhalte ,u

ihm und den Lothringischen Troup-j soll dieses von einem Genftr ^

pen einige Scharmützel. So bald ~~ '

*® die Jahrs-Zeit zuließ, rüstete er

ßch zu etnenr völligen Feld-Zuge,

so, daß er zuförderst auf seine

Sicherheit bedacht war, indem eralle "

^ von ihm eroberte Plätze mitDeutschen Völckern besetzte; dennEs war zwischen ihm und den Fran«^ftn ein ziemliches Mißverständ-

co, Nahmens Klanclimo, in einerPomerantze geschehen seyn. Inseinem Testament so in Mülleri An-nal, Sax. zu lesen, hat er verordnet,daß das Commando seiner Armervon denen vornehmsten Generalenso lange solte geführet werden, biß eseinem seiner Herren Bruder belie-ben möchte das Ober - Lommando

.... iüupmuuno*. oen mocyce oas ^oer- ^vmmanQc»

entstanden, indem der Hertzog! anzunehmen.Unterdessen joltedie Stodt Brisach zusei-! alles unter Schwedischer krocectmn^ Sicherheit vor sich behalten, te, wie er denn auch eine Müntzedem Sächsischen undBrisachischlagen ließ, da im

und Autorität verbleiben. Alleindie Frantzoscn funden gar bald einander Mittel, durch Geld dieWey-marischen Völcker an sich zu ziehen;

Gegentheil die Frantzoftn dieStadt > Dannenhero dieses ^^n"konte.

^risach gerne in ihrer Gewalt ge,, nen Endzweck n ch

^bthätten.Sieverfuchtenderowe-l ^a«K. Thaten;

^en alle Mittel und Wege, ihn zu ge-! Bernhards Lew-n ^ ,

wtnnen,und aufs wenigste so viel zu! Mull. S» ,

"halten, daß die Helffte der Besä- Schaubuhne der wet^ ^tzung Fxantzosen wären. Bald luden send. Schwed. EsU «>qcp.seihn auf ein Carneval nach Paris ,

dald schlugen sie eine Heyrath vor Hertzog

wir einer Baaft des Cardinals WeyMSL (WRichelieu, konten aber in keinem vonSachftn-) letztens OchBrück ihren Endzweck erreichen. Dlscher Seneral.

Hierüber verfiel Hertzog Bernhard übenden

eine Kranckheit, welche so schleu- Er war ein Brud .Annowg überhand nahm,daß er den8ten vorhergehenden ,

Äulii voraedachten Jahres feinen 1598 gebohren. Nach ftiu Haufgab. Wenig Stunden Vaters Ableben, wurde ihm und* ot seinem Tode brachen viel schwär, seinen Brudern Friedrich von Kos-

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