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Historisches Helden- und Heldinnen-Lexicon : in welchem das Leben und die Thaten derer Generalen, Admiralen, Feld-Marschalle, Obristen, Capitains, wie auch anderer Personen männlichen und weiblichen Geschlechts von allen Nationen, die sich von denen ältesten biss auf gegenwärtige Zeiten in den Kriegen zu Wasser und Lande, oder bey andern Gelegenheiten, durch ihre Tapfferkeit einen besondern Ruhm erworben, in alphabetischer Ordnung mit bewährten Zeugnissen vorgestellet werden / nebst einer nöthigen Vorrede und Register, heraus gegeben von Johann Friedrich Gauhen
Entstehung
Seite
1773-1774
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ckck worden, woselbst er biß in Jan.Anno i6r; in dem Gefängniß ver-bleiben müssen, da er durch JohannGeorgens, Churfürstens zu Sach-sen Imsrcessto» gegen gewissen Re-vers erlassen worden, und bey demKayser seine Aussöhnung erlanget.Hieraufvermählete er sich An.iör;mit Eleonora Dorotheen, Fürst Jo-hann Georgens zu Anhalt Printzes-sin. Die Fürstliche Landes-Regie-rung des Weymarischen Antheilsnahm er noch bey Leben seines älternHerrn Bruders Johann ErnstchA.^6r6 vor sich und seine andereHerrenBruder an, und bemühet« sich sehrdurch Chur . Sächsische und anderelnterceilions, die wieder gemeldtenMitten ältern Herrn Bruder ange-bwhete 'Acht bey dem Kayser zu ver-huren. An. i6ig reiseteer zu mehr-^ Kavser kerdinando II

, Uach f unC) empfieng daselbst1 ®le ihm bißhero schwer gemacht, undNur seinen vier jüngernHerrenBrü-bern ertheilte Reichs-Lehen; Wohn-te An. 1651 dem Evangelischen Con-^Nlzu Leipzig in Person bey, undbracht vermöge dessen Schlußes^ne Zahl Völcker zusammen, die er^er durch Zwang des KayserlichenGenerals Grafens von Fürstenberg,wieder aus einander gehen lassenMuste. Weilen er aber von denenKayserlichen vieles ausstehen muste,(11 ^'anlastete ihn solches zu einer Abi siUUtz mit König Gustav Adolph ii

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vey reip.stg nacy vr-geben, und darauf die Stadt Erfurt Unter des Königes Devotion brach«

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fthen Lande, und als dessen bestelltemGeneral«Lieutenant einige Regi-menter übergeben, auch neue Wer-bungen anbefohlen worden. Hier-auf conzungirte er sich mit denenbey sich führenden ropOoMann mitdem Königlichen SchwedischenFeld-MarschallJohannBanmr A.t6zr bey Osterwick, versicherte sichder Städte Goßlar und Nordheim ,nahm Göttingen mit Sturm ei»,und eroberte Duderstadk auf demEichsfelde, zog hernach mit stinerArmee zu hochgedachtem Königenach Donawecth, und halffden Paßüber den Lech behaupten. Er warmit bey der Belagerung Jnzolstadt,und dem Einzüge zu München , se-psrirte sich hternechsi mit einem umtergcbenem Gorpo und agirfe damitinOber-Schwaben; nachdem aicnger zurück iu Thüringen , zöge einigeChur « Sächsische , Heßischr undPfaltz-Birckenfeldische Regimenteran sich, und brachte 15000 zu Fuß,und 9000 zu Pferde zu dem Königein das Lagerbcy Nürnberg , wohnteder allda den 24. Angusti vorgefalle-nen fcharssen Aclloo bey , muste sichaber hernach, weil er in eine Krauch,heit fiel, nach Erffurt bringen lassen,allws ihnder König persöhnlichbe-suchet. Nach solches Königs To-des. Fall ließ er feine unterhabendeVölcker in Böhmen agiren, nach-mahls aber theils zu seines Herrn, Bruders, Hertzsg Bernhards, unddes Feld-Marfchalls Horns Armee,

! theils aber zudem General BannerI stoßen: Anno 1654 besuchte er den! Evangelischen Canvent zuFranck-j fürt am Mayn, und als Anno 1655! zu Prag zwischen dem Kayser undKkk 4 Chur-