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2/1 (1813) Geschichte des Feldzugs / [Erzherzog Karl von Oesterreich]
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getrennt wurden. Dieser Umstand, und damitder Feind keine Gegenanstalten treffen, nochseine Kräfte auf dem bedrohten Punkte ver-einigen könne, bewog die französische Regie-rung den Feldzug durch eine offensive Ope-ration gegen beide Flügel der österreichischenLinie eröffnen zu lassen, und auch zugleichin Italien angriffsweise vorzugehen.

Der Wiener Hof — durch den glücklichenAusgang des Feldzugs von 1795 verleitet —achtete der Vorstellungen seiner beiden com-mandirenden Generale nicht, und entschlofssich ebenfalls zum Angriff. Man entwarf denPlan, nach vorhergegangener Verdrängung derfranzösischen Armeen rechts über die Moselund links aus dem Gebirge zwischen der Bliesund dem Rhein, Landau zu belagern, sodannweiter in Elsafs vorzudringen, sich der dorti-gen Festungen zu bemeistern, und bei fort-dauerndem Glücke sogar. Strafsburg durcheine Biokade zu erobern , wenn auch derWinter dazu verwendet werden sollte ! —Ein riesenmäfsiger Plan, der sich nur denkenliefs, wenn die französischen Armeen gänz-lich zerstört und aufser Stand gewesen w'ärenim Felde zu erscheinen.