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Abhandlung über das Emplacement der Festungen : nebst einem Anhange über die flüchtige Wegebesserung im Felde / bearbeitet von C. A. W. Wenzell
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in so fern leichter sein würde, als dieBe»lagcrungS-Armeeden Fluß nicht erst paffiren'Brücken anlegen, und sich theilen dürfte:dahingegen diese Eroberung in so fernwieder schlimmer sein würde, da die Weckean der Landseite ungleich -fester sind, als ander des Masters oder dem Feinde zuge-kehrten Seite.

2tenS. Hat aber eine Festung denFluß im Rücken (wie z. B. in Fig. ivoder PunktL)d. h. liegt diese zwischendem Stromund der feindlichen Gränze, so werdendie im vorigen tz. angezeigten Nachtheile fast alleverschwinden, und die Festung wird zugleichvöllig offensiv sein.

Die entstehenden Vortheile sind:

s, Alle Ausfalle auf das feindliche Ufer, könnenohne Gefahr des Abschneiden» und mit -Leichtigkeit vollführe werden,

b, Die Besatzung genießt den Vortheil, daßsie sich der schwimmenden Batterien mitNutzen bedienen kann, da diese einensichern Zufluchtsort, hinter der Festungfinden.