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finder Seithen def Rheins ligen/ worunter die Veſtung Mortier genannt/ſollen Ihro Allerchriſtlichſten Majeſt. verbleiben. Jedoch ſolle die auf eben derlincken Seithen deß Rheins gelegene neue Statt/ wie auch die Bruck, und dasauf eine Inſul in dem Rhein gebauenen Veſtungs⸗Werck allerdings nidergeriſ-fen und dem Boden gleich gemachet/ auch von keintwederem Theil zu keinen Zei-ten mehr wider gebauen werden. Im überigen ſolle denenjenigen/ welche vonBreyſach hinweg ziehen wolten/ gleiche Freyheit/ wie denen zu Straßburg er-theilet ſeyn.XXI.
Ermelte Orth/ Statt/ Schloͤſſer/ mit allem ihrem Beiirck/ Zugehoͤrdenund Dependenzen ſo Ihrer Keiſerl. Majeſt. von Ihrer Aller⸗Chriſtl. Majeſt.überlaſſen worden/ ſollen ohne einigen Vorbehaſt, Außnahm und Bedin-gung nit guten Treuen und ohne Aufſchub Verhinderun) und Vor wand/denenjenigen/ welcht nach außgewechßleten Ratifieationen/ von Ihro Keiſerl.Maieſt. darzu verordnet und ſonderbar befelcht worden/ eingeraumt und abgetret-ten werden. So bald nun denen Gubernatoren und anderen Frantzoſiſchen Of-ficieren ſolches glaubhafft gemachet worden/ ſollen beſagte Statt/ Schloſſer/Veſtungen/ mit allen ihren Rechtſammen, Nutzen/ und Einkunfften/ zu würckli-cher Beſitzung und völligem Gewalt und Ober⸗Herꝛlichkeit Ihrer Keiſerl.Maj. und dem Hauß Oeſterꝛeich widerumb heimfallen/ und zu immerwaͤhren-den Zeiten verbleiben, gleichwie fie vor dem ihnen zugehört/ und ſeinthero vonIhro Alller⸗ Chriſtl. Maj. beſeſſen und inngehabt worden/ und hiemit kein Rechtnoch Anſprach auf beſagte Orth und deroſelben Bezirck der Kron Franckreichverbleiben/ und vorbehalten ſeyn. Ferners ſolle für die Köͤſten fo an die Veſtun-gen und andere gemeine Privar Gebäu verwendet worden/ nichts mögen geforde-ret viclweniger die völlige Abtretung umb keiner Urſach willen hintertrieben/ſondern innerhalb zo, Tagen von dem Tag der Ratification an zurechnen vollszogen werden dergeſtalten/ daß die Franz ͤſiſche Guarniſonen unverweilt daraußgeführt/ und den Burgeren und Emwohneren/ oder anderen OeſterꝛeichiſchenUnderthanen einige Beſchwerd und Schaden/ unter Verwand der Schuldenoder din ſprachen nicht möge zugefüget werden. Es ſolle auch der FrantzoſiſchenMiliz in denen abtreitenden Orthen/ oder auch anderen Ihro Aller⸗Chriſtl.Maj. nicht zugehorigen Platzen, nicht erlaubt ſeyn länger zuverbleiben/ vielwe-niger die Winter⸗Quartier zuheziehen, ſondern ſchuldig ſeyn/ ſich furderlich aufden Frantzoſiſchen Boden zubegeben.
XXII.Auf gleichen Urſachen ſolle Jhro Keiſerl. Maß. und dem Heil. Röm. Reichdie Veſtung Pyilipoburg unbeſchadiger mi den Beveſtigunge⸗Wercken/ fo anB 2 der