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der richten Seithen des Rheins ligen/ und der Artillerey/ fo ſich ben letfter Erobterung daſelhſten befunden/ widerumh zugeſtellt und übergeben werden, dem Bi-ſchoff ven Speyr aber fein Recht daran vorbehalten ſeyn/ deßwegen der vierteArtickul def Nimwegiſchen Friedens⸗Schluſſes bey ſeinen Kräfften verbleihen;die Meſtung aber/ ſo auf dem lincken Geſtad deß Rheins gebauct iſt/ ſolle ſamtder rungen/ welche nach Dero Einnahm verfertiget worden/ abgebrochenwerden.XXIII.
Ihre Alltrchreſtl. Maieſt. Alle auf ihre eigene Koͤſten die an der rechten Sei-then und auf der Inſel den Rhens gegen Huͤningen über erhbauene Fortiſce tionsWexcke niderrciſſen laſſen der Rrund und Beden aber/ ſamt denen Gebauen,deim. Harmß Baaden wider abtreten. Deß gleichen ſolle auch die daſellſſt uber denRhein gebauene Brugg abgebrechen werden.
XXIV.
Es ſolle auch gleicher geſ alten das auf der rechten Seithen deſi Rheins gebaue-te Biveſtigungs. Werck gegen Fort Louis über geſchleiffet werden, die Veſtungaber und Inſul dem Aller⸗Enriſti. Enis verbleiben/ und der Grund und Bo—den, worg. if das Beveſtigun s, Werck geſtanden/ Ibro Fürſil, Durchl. demHerꝛn Marggrafen von Baaden, ſambt den Gebäuen wiederumh zuruck gege-ben werden. Deßgleichen ſole auch derlenige Toöeil der Bruggen/ welcher vondarnien biß an die Jaſul ſich erſtrecket abgebrechen/ und von keintwederem Theilwie derumb auffgerichtet werden.
XXV.
Fehrners ſolle Ihrt Allerchriſtenl. Maigſt. den nach dem Nimwegiſchen Frie-den ber dein Schlot Trarbach gemachten Veſtin s- Bau wie auch die Veſtungnon. Royal an der Moſel laſſen ſchleifen und ſollen von niemanden widerum hmögen gebauen werden; jedoch das Schleß Tran bach in vortzem ſeinem Zu.gehörden denen vorgehenden BVeſitzern widerumb zugeſlellt werden.
XXVI.
Gleicher a Falten ſollen anch Die Neſtungs⸗Werck/ ſo bey dem Schloß Khur-burg bro Auerchriſil. Maileſt. hat laſſen verfertigen/ nidtrgeriſſen werden der-nach aber tolle das Schloß/ ſamt der ganten übergelaſſenen Sfatt Kun“wie auch alle andere, dem Furſten von Saim und deſſen Velteren denen Roem—Grafen und Wud Grafen zugehs rige Güter/ nannnentlich auch das Furſten-ten b Salms/ und alles widerumb zurteck gegeben werden damit S e ſolchen ider nmb beſihen/ wie Sie ſelbige vor demt beſeſſen/ und durch diſen Frieden
verglichen worden.XXVIL