II
Was nun die topographischen Pläne selbst anbelangt, so sind diese der Natur der Sache nachvon verschiedenem Werthe. Es zerfallen dieselben nämlich:
I. in solche Pläne, welche nach vorhandenen Schlachten- Beschreibungen entworfen sind. Dahingehören die meisten Schlachtenpläne der alten und mittlern Zeit. Ihr Werth ist allerdings vonden gegebenen der geringste; doch kann nicht geläugnet werden, dass sie, wenn sie mit Kritik, Ge-wissenhaftigkeit, und im steten Einklange mit der Beschreibung gefertigt sind, für manchen Leser,dem topographische Kenntnisse abgehen, von grossem Nutzen seyn werden.
II. In Pläne, welche sich in ältern Werken vorfinden, und die aus der veralteten Darstellungmit Zugrundlegung neuerer Forschungen in die neue Manier der Terrain- Darstellung übergetragenwurden. Hier konnte sich der Verfasser schon auf einer sicherern Basis bewegen, daher legt erdiesen Plänen einen ungleich höhern Werth bei. In diese Kathegorie gehören dieIn diese Kathegorie gehören die Blätter Ant-die Blawerpen, Belgrad, Constantinopel, Cremona, Eckeren, Fehrbellin, Fleurus, Freiburg, Ivry, Kaisers-lautern, Leucate, Lille , Lonato, Malplaquet, Neerwinden, Oudenarde, Reichenberg, Ramillies,Schweidnitz, Stralsund, Valmy, Wittenweyer, Wittstock und Zentha.
III. In Pläne, welche auf zuverlässigen Aufnahmen beruhen, die sich der Verfasser aufverschiedenen Wegen zu verschaffen wusste. Hierher gehören: Abensberg , Almonacid, Auerstädt,Albuera, Bautzen, Belle- Alliance, Bergen, Breslau, Craône, Crefeld, Dresden, Eggmühl , Eylau,Fontenoy, Friedland, Aspern, Gerona, Heilsberg, Hohenlinden, Hochkirch, Jägerndorf, Jena ,Katzbach, Kesselsdorf , Kollin, Kunnersdorf, Kulm und viele Andere.
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IV. Endlich in Pläne eigener Aufnahme, wie z. B. Allerheim, Burgstall, Dettingen, Dillingen,Donauwerth, Hanau, Höchstädt, Mösskirch, Nördlingen, Sinsheim, Tuttlingen, Wimpfen etc.
Ausser den gedruckten Werken des Erzherzogs Carl, ferner eines Jomini, St. Cyr , Suchet,Wagner, Koch und vieler Andern, ferner ausser den verschiedenen militärischen Zeitschriften, undvorzugsweise der trefflichen österreichischen, ist der Verfasser dem Herrn General- Lieutenant BaronPelet besondern Dank schuldig für die Zuvorkommenheit, mit welcher derselbe ihm während seineszweimaligen Aufenthalts in Paris die reichen Schätze des Depot de la guerre eröffnet hat.
MICH
as Von Seiten des kaiserlich- russischen Herrn General- Lieutenants von Berg wurden ihm Original-Aufnahmen der Schlachten bei Ostrolenka und Warschau zugesendet, was er dankbar zuerwähnen
V
für Pflicht hält.