lo Vorrede.
n^ckdeme er »einen freunde nicht nur ihme mit welt-geschichten, keine zu finden, und durch welche allein sichRuy-örden zu verlassen, nachdem er »mt . grosser beför- ters rühm durch die gantze welk ausgebreitet hat; daß eben bey der
seinem i^mpel vorgehen. ^ aeistlichen unter dreyen zeit urplötzlich abgebrochen wird, von keiner that noch gefecht des
derung steiM, und namentlich dm Gle chwohlen Admiral-Lieutenants Meldung geschiehet, und man das leben d,e.
Ertz - Bischoffen von ^yon m v manns mit dem selbst auch gar zu mageren bericht
.st d-eses mchr auem fa s^ schliesset: selbiger wäre im treffen wider die Franyosen
cheverflossen, ehe Challon nach abgelegtem ^e,»ire v Agosta Mit einer stuck-kugel todrlrch verwundet rvor-
Lyonischer Ertz-Bischoffen VicLk u5bat wech Dergleichen Manier zu erzehlen,da eben alsdann, wo die
lich. Drey oder Worte hatten all r d, s v » wichtigste stucke vorkommen, wider des Lesers wünsch und vermu.
wirrung adhEen mdgen^ ^ then also plötzlich ein ende gemacht, und auf den tobe der Personen
reri genommen, ober dessen der absprung genommen wird; solle uns schier den lustigen einfall
cher einmalen brer die fach -mi s/kLiic.») « Frantzös,scheu Edelmanns zu sinn bringen. Dieser wäre ,n
II 6° I- b Persien qereisel/und wartete einst nach seiner wiederkunfft dem
«ISN6-vic»,re 6e ' ^bev«gu« a r . -ö^^ilet grossen Printzen von Sonde auf, geriethe auch nach anderen gesprä.
stadt VerVUN wird nns s^gender nette ch^^ chen auf eine weitläuffige erzehlung von den fürtrefflichen thaten
zelten wäre es eme Reichsstadt zu vem^ ^ ^ . Persianischen Printzen. Da wäre nun der rühm
Lreytz S^or S' mMn groß. und solle sonderlich der Printz schon in zarter jugend sol.
tharn und semer ^ «»w w t ' hj„ge verrichtet haben, welche von Men erwachsenem alter el«
zu verschledenenze.tenvieie^e'm^ gar ungemeines versprachen. Der Edelmann «elbst liesse
worden. Der vetzMd der woiten, o g tz . ^u auch verschiedene reden in die geschrcht emfflessen, welche den an»sind offenbar irrig ; nemllch . daß VerLun ^ westnden in der that hiezu Hoffnung machten. Indessen aber ward
len allda über die Reichs.theuung Mim n v ; ' . Mx zu allem Unglück die gesellschafft, und darunter auch unser neu an«ci ^ ^baM t, ob s^ KZ L RZnRL wlgs gekommene? aus Persien, 'zur tasel geruffen, und fiele» die gästeweiß n,cht.daß u st biger M da^^^ nach Frantzösischer gewohnhe.t mit grosser begierbe auf die vorge.
«k in Gallien war^ aewefen ist ? Jedoch begehret setzte niedliche v°»8«. Der Printz von Cond-, voller cät,Rnchs, dK A m Gallien war ^ des artickels eben den ferneren erfolg zu vernehmen, bäte den Edelmann, er möchtea aubet ae^ darum auf doch immer Mit erzehlen fortfahren, und wolle eine »rag m die an.
mch iMschrelben, ^ zeit dere an denselben thun. Allein jener,deme es nun ungelegen war,
dergleichen nnnchtM vermu n, hat seinen theil an denen v°r->8°- zu verlieren,machte an,einer geschicht
nach von "nander entfernte lachen in emen a iz g E,are- ein aank unvermuthetes ende, welches rhme aber mehr sein bauch,
einschrancken wollen. Indessen lasset sich b v g ütlicherer als die Wahrheit der fachen gelehret hatte, und sprach nur, indeme
ste sehen, Meerwan w E crgleich den anderen zur schüssel fuhr:
fu?banNstu^ w°uru^uki.-m°nr. Ach! ihre Hoheit/ dieser furtreffliche
^ des E neuer leh- printz ist nachdeme eines »»versehenen todes gestorben.
^!>ub«g wegen des /hm" schuld geben wollen/ ^Eme andere probe, daß man zu Bweloffl Widerwillen habe zu.^"^ereneinfuhrungman zw o ^ sähe zu gewissen artickeln machen müssen, können die ark.ckelvon
«rosse liremgkesten gehavr. v v gebrauch verschiedenen Teutschen Adelichen geschlechteren geben. Man
xxorc.imum neu einfuhren, und Nicht vmmeor,oaw,u,cr^ ^ u, hEbsich aus wichtigen Ursachen, wie schon in der ersten Vorredebiß dahin annoch?a"Ua>ten worden / >chn gefügte werte gedacht, gewiß vorgenommen, wo die qeschlechtere selbst nichts ein.
fchickttn, selbige art. nur nicht zu berühren - und hoffte also in« kein weMIdÄ nichts das letzte habe andeu- durchsehung des Wercks gleichsam auszuruhensso offt die reyhen
ubngen kein zweM, vag nicyl vcr v s ^ dergleichen Materien grlangete, an welchen nichts, als etwan e,.
L" L^.n7,dee?nanunttt anderem die schlacht nige kleinigkeiten, zu änderen seyn sollen. Doch hat sich hin und
Meneralen urossen rühm zu- wieder mehreres gezeigt, bey welchem es nothwendig schiene, diebey Blemau hatte dlestm General^ feder anzusetzen,wo man änderst der nicht unbefugten klage sich
wegen gebrach^ Mr wurd^ nicht bloß stellen wolle, daß man viele handgreiffliche fehlere w,.
» die ^ der bie allgemeine Historie hätte stehen gelassen. Es geschiehet
m femdlichearmee VE ^ ^ Prin. nemlich nur zu offt, daß in dergleichen geschlecht-registeren, ohne
conrt, ss> neben bm ein ve o^ "n besagtem ort und da. einigen Vorsatz deren adelichen Personen, so daraus herstammen,
tzen von Conde m ftmm aäntz ich geschlagen wvr. gewisse wichtige Weltgeschichten ziemlich unrichtig und falsch an.
berum HMe, unverft^ führet werden, an welchen einer oder der andere Herr aus dem
den, hat Turenne vermittelst einnevim v gefth,echt theil gehabt. Man will aus vielen exempeln, womit
bequemen ^ die stich könte bestärcket und erläuteret werden, anjetzv nur emeS
Hocqumcurtischen ger^ /^j"tz°7ine unnö. auslestn. Solches findet sich im art. Rötteritz. Da wird von
geMn sewd uMschadiget fische dcli ung der Worten jemanden dieses adelichen hauseS, als eine gewisse fach , gemeldet:
thige Weitläufigkeit^ ^ an. von der armeeHenrici II/Rönigs in Franck-
abgewendet, und ,ede fach recht, wie sie j.ch vegeven, erzeig M metz erstiegen worden/seye er der erPe auf der
""Analen ist auch einiae zertbeilunq derer k-rioflorum. oder Mauer gewesen/ und härte deswegen von dem Romg ei-^ ' /r^r t wordm, weil die ersten Herren ne""»E benebender Ritterlichen wurde/ em-
8ass«?so cke Mae,Äch^^ gehörelln, in pfangen. Weil nun Metz von Henrico II sicherlich nie destur-
Eiolum dLn Ä auf eine solche weise, met, und ohne einiges würckl.ches handgemeng, vielmehr mtt list,
^,^?n ch anderst a s lächerlich bat mögen heraus kommen: als gemalt, ist eingenommen worden ; man auch in Franckreich
es von ^ Austrasischen König sich weder damahl, noch zu anderer zeit nie hat m den sinn kommen
ochs hätte demselbicten/ da er auf der lassen, die alte Römische gewohnbeit, mit denen wu^i.bur.
^ ^ iDar/ einen äst auf den kopff geschmissen; oder vom einzuführen; wird es in Leipzig dannoch muffen für eine schwatz.
- sicher bätte aern eiels-fleisch geessen/ hafftigkeit paßiren, wann man die alte erzehlung zwar dem vor.
ow v^ania, er, oocr ° e'm g » sonderlich, wel. den, und dannoch,n denen Lewz. geschlechrs-beschretbungen aus.
unt?r sreven^Dt^ denenselbiqen nützliche dien- geblieben; da es dann Ichade zu seyn geschienen, selb.ger bey so gu.
u/n ?, se babm assch »M neue städte und ter gelegenheit zu vergessen. Aus mehr anderen können die art.
8,2^ schlecht und mager waren tractiret Hohen-Ems und Schlaberndorff rnm muster dienen.
Larven Man kanschirm allen gar nahmdafft vermehrten Endlich haben auch wohl einige vorher schon wettlauffige arti.
^ d.?wabl gebni Schwärlich solle einer mögen angezeigt ckel dannoch gewisse zugaben empfangen, wann bey solcher weit.
w?Ich?nnchtÄirknner alsvdald diese zwey anmer- läuss.gkeit dannoch sehr wichtige umstände waren verschwiegenH.2,n wd-Vdaß solchtt wohl verdiene etwas auS. worden, als welches ja eben m dergleichen fallen sich am übelsten
Är!^er ??ro?ÜM «> weiden : ^ <) dgß selbiges in denen schicken will. Der art. Xenocrates ist m der Letpz ausgab,a2ben eben schlecht genug beschehen seye. Nur ein weil man da den Bavie zum Vorgänger gehabt, ausführlich genug
Leser die übn. dargeliefferet. Doch glaiwet man nicht, daß der Herr Gegner^ÄvEnalst E selbst herho. ursachhabe--ingrossesge,chrey zu machen, wann man noch fer.
folgen wird; so nerbin die ursach, warum Xenocrates das Bürgerrecht zu Atben!anb1?rderart von dem unvergleichliche See. nicht hat annehmen wollen, genau unb deutlich ausgeführet hat.
Ä 'ss ia recht seltsam, daß Dann einmabl zeiget selbige eine Änderbare großmuthigkert an
n'iae da er nur a s Schiff. Hauptmann, dem mann sie giedet den Athentensischcn geschichten derselben zeitnLre7?nd Ä . Ä mi a^ anderer ein grosses licht; ist auch von Amy°l,ber solche aus Plutar.
^"m-n6°ae»nndcn auM anbei, nur geringen oder mittelmäßi. cho bat übersetzen wollen, und darüber vonBaiffe angeiubrel wird,2 weitläuffiger, nicht verstanden; von Bayle selbst eben so wenig erkläret; und
?«?«2den wa?7neb, worden ;d,negenabee, da man deswegen,wie es scheinet, m denen vorigen ausgaben des Teut.ALe e^ , und a.,f die zeiten sehen gar ausgelassen worden.
Engelland, Franckreich Wann nun letzt, damit wir diese antwort wegen der gemachten
und Holland gekommen- deren gleichen in allen- sv alten, als neuen zugaben kurtz zustimmen fassen; wann die alte arltüei des