Band 
Dritter Theil
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«nm angefangen Sie soll aber mit Roberto, Ertz-Nfchoff zu«nelen, und dessen müder Paulinv an. 971 in Püien gekommenVon des Wem nachkommen ist Zdislaus an. n 8 ; Ertz

maz nie

seyn

. .rov.s.uu» an. li8) Ertz-

Lrj'schoffH Gnestn, Sdignms an. irüo Eantzler in Polen , undAasmus Weck an. i;88 Woywvde in Masoviett gewesen. An-vreas.Bischoff zu Posen, bekleidete bey dem König Uladislab Ja-aellone die stelle eines Cantzlers- Samuel, Bischofs zu Cracau-und

ork. kvl. ro,li.

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§m?und tbate? arbeit, verwunderten sich

M^rLWWKrNsr-'sLs

bstcoe arm und starb zu Casal an. 1540. ,

!M. r. P2A, ;dy. *

g^Mazzoli/ (Laurentiiis) ein Benedictiner-MLnch von Padua ,MkO nn» 1590. Man hat von ihm msrtlvöum kribenö-i k'üoriUM»conLorllism klLkanis ö- knstoiLllr und ÜNderL schrjffleN.Ll,i/,.--i rdssrc.

Mazzolini/ (Sylvester) siehe prierias.

MüZZ 0 nt/(Iacoblis) von Cestna in Italien gebürtig, war inallen anen der wissenjchafften wohl beschlagen, und wurde deswe.gen von rrderman hochgeachtet. Der Groß-Hertzog von Florcntzderieffchn auf die Universität zu Pisa; Mein der Cardinal Aldosbrandinl gab ihm zn Rom eine perii-on. Mn demselben meng ernach serrara, allwo er an. >öoz gestorben. Man hat von ihm

mcctiorjuva lls invlic, bominum vira ^ U97 «tüiiErm - Vrs-

luöiL in univ-NE j?!swnis öc Arllkorells pkilvivpbiLm Lc, L.>q/s«log. F Kuvm.kuerLe. L 7 )-rLr«»r pin. 1, im-x-. illullr, zh-

Mc Beth/oder Mac Lelh/der 88steKömg inSchottland,warzu Donald, VIs seines velters zeit General, und stritte wider dieetnwohner der insulu und die Inländer, welche das land mit ihrenraubereyen beunruhigten,mit solchem Nachdruck,daß er sie in kurtzcmunterdrückte. Er wurde auch als General wrder die Dänen ge-braucht, welche den König Donaldum unterdessen, da Mae Bethtrouppen warb, schlugen. Als sich nun Donald nach Perth rctirt-rtt hatte, ließ er sich mit den Dänen in friedens-traelalen em, undkracttrte sie daraus in ihrem lagersehr prächtig, ließ ihnen aber un,ter das gekränck etwas milchen. Als sie nun dadurch so eingenom-men worden, daß sie in einen liessen schlaff gefallen, kam unterdes,sen MacBeth unvermnlhet in ihr lager, fand daselbst alles in einerweil acösicrn Unordnung und Unachtsamkeit, als er sich hatte einbil-den können, und that daher eine grosse Wacht unter ihnen, so daßnoch mit genauer noi b etliche wenige,die nicht allzuviel gelruncken,nebst dem König, den sie in dcr grösten trunckenheit hinweg trugen,entflohen, aber kaum so viel schiff, ieme antraffen, als zu rcgierungseines schiffes erfordert wurden. Also verlobt er nicht allein srmearmer, sondern auch seine ßvlle, welche m dem ausßuß der Tay ver-stricket wurde,und hernach gelegcuheit zur sammlnng des m selbigergegend befindlichen sandeö qad, so den schiffern sehr gefährlich ist,und von dem gemeinen volck Drummilaw?Oands genennet wird.Nachdem nun MacBeth durch dieses gute glück ziemlich aufgebla-sen worden, und an des Königs Wäßrigem gewüth ein grossesmißfallen geschöpffr hatte,trachtete er selbst nach der kröne; woraufsein edrgeitz und Hoffnung insonderheit auch durch einen träum versstärcket wurde, da ihm peinlich im schlaff; weiber vorgekommen,die eine mehr als menschliche gestalt gehabt, worunter ihn die erstel'K-me von Anyus, die andere ibE von Murray, und die dritteKönig von Schottland gegrüsset hatte. Als er nun die erfülimigdieses traums nicht erwarten kunie,stellete er dem König nach demleben, tödtete ihn in dem ?ten jähr seiner regimmgmnd mästete sichalso, nachdem er wüste,daß er des vvlcks gunst auf seiner feite harre,des tdrons an, woraufdes Königs kindcr die flucht ergriffe», um ihrleben zu erretten. Nachgehends suchte sich Mac Beth des Adelsdurch grosse geschrnckt, und des gemeinen voicks durch deobachtungderqerechtiakeit und billigkeit zu versichern in bestraffunq der diebi-schen Elans, zu welchem ende er mit fieiß Uneinigkeit unter ihnenanrichtete, und da sie einander auf einen gewissen tag heraus gcfor,dert, sie unvermuthet überfiel, die rädelsführer hinrichtete, und all»biedurch den übrigen ein schrecken einjagte. Nach diesem fieng eran aute aesetze zu machen,und regierte Wahr lang so wohl,daß,bmkeiner seiner vorfahren leicht vorzuziehen. Allein nachdem erchfest aesctzet hatte, verwandelte er sich in einen treulosen und grausa-men tvranmn. Die erste probe davon keß er an Bancho, der ihmin dem Königs-mvrd beygestanden, sehen, als welchen er tödtete,nachdem er ihn bey sich zur abendmahlzcit behalten hatte. Diesesverdroß den übrigen Adel nicht wenig, so, daß sie hierauf selten nachbof kamen Allein der König fuhr in semer grausamkett we, er fort,Mflidrerv-.eivon den reichsten um erdichteter Ursachen willen hm.»^ren > und unterhielt von ihrem vermögen eme compagme boß«E ?/r leute zu fest' r leid-aarde. Weil er sich aber noch nicht vorLKaenua dielt,entschloß ei sich,ein castel aufden berg Dlinsinanr,! Kauen, aufwelchem er das land übersehen konte, und befahl da-der allen sogenannten des landes, ihre lenke zu schickem undÄre arbeit in eigner Person acht zu haben. Darauf lchickteMarduff Tdäne von Fife, -in grosser mann in Schottland , zwar

Relut,wollet

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Maziejowskzf/ (Bernhardus) Cardinal und Ertz-Vischoff zuGnesen, war aus oem zetztgebachten geschlechr an. 1/44 gebohren.

K°--ig Stcphano Bathori als einsoldat, und erhrelt das Hof-Fahnvrlchs-amt; verließ aber hernachden wellstchrn stand, zog nach Rom , und ward nach seiner wieder-kunfft Blichoffzu Luceonen. Der König Sigismundus IH schickteihn als Ge,andren nach Rom, dem Pabst S-rto V die zuleisten,welchen er jedoch tödklich kranck antraffund weil dieserPabstbald starb, sein Nachfolger in der Päbstlichen würde,Urbanus VII,auch nach wenig tagen mit tode adgieng, so konte er seine Wr.onerst bey Gregorro XlV ablegen. Er machte sich zu Rom dergestaltbekannt, daß ihn hernach an. 1604 Pabst Clemens VIII zum

dz'k-ro LLrllinsI« tub rimlo 8. §. )oil»oni's L: ?su!i «rsirte. A>g E

-59? der Cardinal George Radzivil von dem Bißthum Wilda zudem nach Cracau befördert ward, pra-r-MW er erwehNtes Stifftzu Wilda, erhielt auch den Päbstlichen «om-nr dazu z als er abersolches in besitz nehmen wölke, widersetzten sich ibm die Lilthamr ,dgar mit den Waffen, unter dem verwand, daß dieses Bißthum kei-nem Polen,sondern einem gedobrnen Litthauer zu coE, » m wäre;deßwegen er an. -598 solches Bened»cto Worma cccllrte, und dage-gen an. lövo auf absterben des vorgedachlen Cardinais Radziwllsdas Bißthum zu Cracau erhielt.Auf dem Reichstag zu Cracau an.-sv; that er gegen den Reichs - Feldherrn Zamolsky dw dancksii-gungs-rede, wegen des durch ihn in Liesiand glücklich gcendimenkrieges; und aufdcm Reichstage zu Warschau an. 160; bekam erdas durch Johannis Tarnowsky tob erledigte Ertz, Bißthum zuGnesen, wobey er zugleich das Bißchum zu tzracau behielt, jedochmit grossem Widerwillen vieler geist.und weltlichen. Zu des KönigsSigtsmundi III anderm beylaaer mit Cvnstantia Ertz-Hcrtzogin zuOesterreich an. -605, ward er von dem Pabst Paulo V zum > «gs-lo »i-c«re auf 14 tage lang verordnet; jevoch weil er nach dem letztentag seiner i-gselon sich des oder über seinem Haupte m der

kirche aufgerichteten throns gebrauchen wvlte, der König aber sel-bigen wegnehmen lassen, so zog er mit ungedutt aus Cracau , undhalte der König hernach grosse mühe, ihn wieder zu versöhnen, ;u-mahlen da man ihn in dem verdacht hatte, daß er dem damals ent-standenen rviror oder bündniß einiger Polnischen Herren wider denKönig kvoriiicke. Er zog aber in diesem kriege zum König und er-mähnte ihn, daß er sich seines sieges mit gute, zu erlangung einessriedens gebrauchen möchte. An. -so; versprach er in gegenwartdes Königs des falschen Demetrii in der Moscau Gesandten, desWoywoden zu Sendonur tochtcr, die ihm an. -Sog in die Moskau zugeführet warb. In seinem Ertz-Stifft hielt er zu Petrikow einens^noöum.und ob er wohl grosse einkünffte und «xikLoräms-r-lubü-llLhaste, verwendete er doch alles wieder allzureichlich, denn er warfteygedig, und weil er dabey jederman freyen zutritt verstattete,wurde er überaus geliebt. Zu Lublin stifftere er den Jesuiten einneues «oll-giuM.nd schenckte einen ort, Chodel genannt, dazu. Erverehrte sonderlich 8 . Bernhardum, dessen bildniß er der Ddm-kirche zu Cracau schenckte, und nachdem er eine zeitlang mit derschwinbsucht beladen gewesen, starb er den 9 ian. i 6 °Z zu Cracau,woselbst er in der Dom-kirche begraben liegt. vu« Wie.

Q»cov. p. rzzüe L66 feg. monum. LsrMLf. p .54 6c - 4 » D4-

wste'vi,» teries /zrcdiep. Lnek. -I-c.

Mazordo/ lat. eine inful etwa» ; viertelmeilen

von Venedig , gegen Mitternacht. Sie bestehet aus einem cintzigenßädtaen, welches aber sehr wohl bewohnt ist. In den ersten zeltender Vmetianischen Republic ist sie in grossem ansehen gewesen»L. ville öc Nexubl. äc VenilL x. 11. 4 «, »s te«-

p. 54L»

Mazouw/ eine Africanische stadt in Nieder-Aegyvtm. beywelcher ver Kbnig von Franckreich LubovieuslX an. -s;o wrder

die ungläubigen stritte und gefangen wurde.

Mazuan/ lat. k>-c-ri-, eine insul nebst einem Hafen in Afrieaauf dem Arabischen meer-busen, gehörte vorzeiten den Adrßinern,seit an. 15 57 aber stehet sie den Türcken zu.

Mazzoli/ ( Francesco) ein künstlicher und berühmter Mahlervon Parma, gebohren an. - 504. Nachdem- sem vater frubzemgabgestorben,wurde er im hauß zweyer seiner verwandten,die mahlerwaren, auferzogen, bey welchen er die zeichnung, noch als ein jun-ger knab, sehr wohl und fertig ergriffen, wie er dann rm -6tcn lahrseines alters schon recht wunderwurdig wäre. Der eingefallenekrieg verjagte ihn auf Manlua, da er schöne stucke verfertiget hat,rumahlen zwey von eyerfarben. Im -9len jähr begäbe er sich aufRom, verehrest dem Pabst seine gemählde und bemahlest auch des-sen saahward auch von ihme sehr bewundert und reichlich besthenckt.Indessen fiel die d.elägermig und eroberung der stadt«in, als nun ver tumnlr, das morden und plündern in der gantzenstadt angegangen, bliebe er steiff über seinem mahlen sitzen, auch wgar als etliche teutsche landsknecht zu ihme in sein zimmer kamen.