Band 
Dritter Theil
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Bn-st-nn-tlng-w-sin, nnd diesem im-nfang inner an,N»M,ten meuterey tapfferen widerstand gethan, hernach von des Nn-na und Mam parthey umgebracht worden, hinterließ 2 söhne,vonwelchen der ält^e Cn. Octavius, so wohl als des anderen, somitdem Vornamen Marcus geheissen, sein söhn auch Cnäus die Bür-germeister.wurde erhalten. Der andre äst hat sich mit C. Octavioangefangen, dessen söhn mit ihm gleiches namens in Sicilien imkriege gedienet, und ein vater worden C. Octavii, so ein privat-lebengefuhrec. Dessen söhn, so gleichwie er hiesse, wurde k-nor undnachmal als ?ro.c.c>n 5 ul, Cauverncur in Macedonien an. 6orDieser söhn erlangte ebenfalls die kr«mr-m vder Schullheissemstelle, und als er eben im begriff war, auch um das Bugermeister-thum anzuhalten, starb er eines plötzlichen todes zu Nola. Erhatte sich vermählet mit der Actia, Julii Cäsaris schwester-tochtcr,und zeugte mir ihr den Kayser Augustum, wie auch die Oclaviam,so erst des Marcelli, und nachgehends des Marci Anton« gemahlinworden. I. 4.;. 1 .1. I. Z4 c.

in 8)-riscis. < 7 r>. <Zs vlflciis 6c slibi. LEo«,«,. öcc. ^

Octavianus / ein gebohrner Römer, ward an. 1161, durchbeforderung des Kaysers Friderici I auf einem zu Pavia gehaltenenConcil,0 vor einen rechtmäßig crwehlten Pabst, unter dem namenVictoris IV, erkannt, ungeachtet Alexander III albereil auf demBadstlichen stuhl saß. Er that auch diesen letztem in den bann, undnöthigte ihn, in Frankreich sich zu reliriren. Doch Alexander IIIließ gleichfalls den bann wider ihn ergehen, und behielt den stärk-sten anhang, biß endlich Octavianus an. H64 mit tobe abgieng.

Loi/exrc. I. 2. Otto cie reb. krill.

Octavianus Fregosus/ s. Fregosus.

Octavius Farnese / Hertzog zu Parma , Petri Aloysii söhn,und Pabsts Paust III enckel, gebohren 1424. Dieser Halff ihmi;z8 zur Vermahlung mit des Kaysers natürlichen tochter, Mar-garetha, Alerandri von Medicis Wittwe, wiewohl es die brautnicht gern eingieng, weil der bräutigam erst i; jähr alt war. Erhieß anfänglich Hertzog von Camerino und solle seinem vater inParma und Placen; folgen. Allein nach dessen unglücklicher er-mordung besetzten die Kayserlichen Placen; und der Pabst iin na-men der kirche Parma, wolle auch Octavium, aus besorgniß vordem Kayser, nicht wieder einsetzen. Nach Paust tode brachte esOctavius durch seine parthey unter den Cardinälen so weit, daßJulius III mit der bedingung, ihm Parma wiederzugeben erwehltwurde. Solcher gestalt erlangte er nun zwar Parma, aber wegenPlacenz war bey dem Kayser nichts zu erhalten, obgleich der Pabstverbat, Octavius auch selbst i;?7 nach Augspurg gieng, und des-halben persönlich ansuchen that. Wie nun der Pabst sich zu ge-walthätiger hükffe nicht verstehen wolle, nahm Octavius seine zu-stacht zu Franckreich, machte mit Henrico II ein bündniß, schicktedem Kayser das güldne Vließ zurücke und nahm Arantzosische be«satzung in Parma . Hierüber kam es zum kriege, barein sich auchder Pabst dem Kayser zum Vortheil mengte, und währten die feinb-seligkeiten etliche jähre, biß sich endlich Octavius mit dem Kayseri^6 verglich, und Placentz wieder bekam, jedoch noch eine zeil-iang Spanische besatzung in dem schlöffe behalten muste, biß ihmsein söhn Alexander durch seine Verdienste auch davon halff. Ercommandirte nach der zeit auf Philippi II feite gegen den Hertzogvon Ferrara, der Frantzöfische parthey angenommen , hatte auchschon vormals in dem Teutschen kriege die Pabstlichen hulffs-vol-cker geführt, und soll er damals gedrohet haben, in der Protestan-ten blute seine Pferde zu baden. Er war sonst ein Herr von gutemverstände und grosser artigkeit, und starb den 17 sept. r;86 zu Par-ma , nachdem er mit seiner gemahlin Zwillinge Alexandrum undkarolum gezeugt, davon allein der erste leben blieben, 2/>««»«,.

Imöo/ genes!. 2,0 illulkr. in Ilsl, ksmil. ^lsmoires cles Cours a Irsl.Ler» virs lli Csrlo V.

der monat, hat seinen namen daher bekommen,weil er von dem Martio, mit welchem die Römer unter Romuloihre jähre angefangen, der 8te ist. Man nennet ihn zwar nach demKayser Domitiano, der in selbigem war gebohren worden; alleinweil man anfalle weise gesucht, das gedächtniß der tyrannen aus-zurotten, so hat diese benennung nicht lange gedauret. Gleicher-gestalt ist der name Faustina, welchen der Römische Rath, desKaysers N. Anton« gemahlin zu ehren, demselben beygelegt, m«gleichen der name mviÄus, welchen er von dem Kayser Commovoerlanget, bald wiederum verloschen. Bey den Juden war er dersiebende monat, und hat bey ihnen D^i oder nach andrer meynung^tsrcliciusn oder Null geheissen. Carolus Äl. nennte ihn von derWeinlese den lVeinmonat/ und in allen Urkunden findet man ihnerstherbst/auch rvinse- oder wtntzemonat von den wmtzcrn be,namet. LE/ixrÄ. v>r. lmper. snrig. «om. ,.4

14 . <ls ric. ltebr. I.; c. i»

, eine von den Heydniscben Poeten erdichtete Nym-phe, vor deren vater der Centaurus Chiron, vor die mutter aber die

bauet, und zuerst mit seinen Unterthanen besetzt. Das land zwischendieser stadt und Circaßia ist gantz wüste, weil es der wüth der Tar-tarn und Cosacken stets ausgesetzt tst. Diese stadt giebt ihren be.nachbarten Tartarn den namen, welche Podolien, Littdauen undPolen dcrmassen placken, daß der Königin Pole»ihnen vormals ei-nen gewissen tribut gezahlet, um ihre barbarische einfülle damit ab-zuwenden. An- r 5 71 an dem himmetfahrts - tage verbrannten sieMoscau, und führten sehr viel Russen mit sich in die sclaverey.

. Odalongo/ ein Italiänisches dorff, 2 messen von Casal, allwseinige -rilcnprion-s gemnden werden, woraus man sehen kan,daß esein rest von der alten «ocimcomsZus sey.

Odemp--/ oder Odepoa/ ist eine kleine stadt in Liefland, nichtweit von Derpt,an einem kleinen see gelegen,von welcher der districtdes Stiffls Derpt bißweilen Odepoa genennct wird.

Odenatus / ein König oder Fürst der Palmyrener, welcher zu-vor v-curio von Palmyra einer stadt in Syrien , und nach anderendas Haupt der Saracenen, so um den Eupbrar wohneten, gewesen,und sich in dem dritten kccuio berühmt machte. Er beschützte mitgrosser tapfferkeit die gräntzen des Römischen Reichs wider die Per-sianer, schlug Quietum unv Ballistam, welche rebellier hatten, undname darauf den K öniglichen namen an, theilet? dene nach kurtzemauch seinem söhn Hervbi mit. Weil er nun dabey fortfuhr, denPersern, grossen abdruch zu thun, und »ach eroberung Mesopota-mien biß zu der Persischen Haupt-stadt Ctesipbon durchdränge, ge.fiele es Galliens , der ohnedeme solcher hülffe höchst nöthig hatte,dergestalten, daß er Odcnathum freywillig zum gelahrten in der re-gierung anname, und ihme die Morgcnländische provintzen mitdem tilul eines /VuZulti zu besitzen überliesse. Seine gemablin Ze-nobia, die wegen ihrer klugheil und tapsscrkeit gleichermasser sehrberühmt ist, stund ihm in eroberung der Morgenländischen gegendbey. Allein mitten unter dieser grossen glückseligkeit wurde Ode-narus von seinem blulswerwandten Möonio unter Galieni reaie-rung um das jähr 267 meuchelmörderischer weise hingerichtet. Erhatte; söhne, Namentlich Herodes , Herennianus und TimolauS;unter welchen der älteste zugleich mit seinem vater ermordet ward.Alle Personen aus diesem geschlecht waren, wie man angemerckt,leute von ungemeinen qualitäten. <ts zo rx^nnir,

6 c in virs Vslcr. 6 c Oslieni. L-rrr^^r. *

Odenbach/ ein Zweybrückisches städtlein in dem amte Meisen«heim, zwischen Lantreck und Meisenbeim gelegen.

Odenczko/ ein stadt in der Woywodschafft Minski ,'nLit.thauen.

Odenheim/war ehemals eine Reichs.Probstey an dem obernRhein,deren tunNsrio« der Ertz-Bischoff Bruno zu Trier und dessenbruder Pappo,Grafzu Brcttheim, bey dem dorff Odenheim an.112; angeordnet. Nachdem aber dieses closter a». 1,2; von denbauren zerstöret worden, hat man es mit bewilligung des Discbvsssvon Speyer , in dessen schütz es gestanden, nach Bruchsai gebracht.Allda ist es noch befindlich, und hat seinen Dechant und Chor-Her-ren. Doch hat es der Bischofs cum oncrc von der Reichs- sreyhelteximirt, und läst es durch einen capitularen verwalten. 7>,/z,eW. -n

ckron. ttirssugienli öc Zpsnkcim. in topogr. pslst. Kiieni. Lu-

rop. Ucrolcl. p. ;§y ?. i.

(Dden-see/ oder Gthenfee/lat. Otwuium und Otwnis, dieHaupt-stadt aufder insul Fühnen,ist ein Bischöflicher sitz, darzu diegantze insul Fühnen, Laland, Langeland und Falster, wie auch dersüdliche theil des landes Assen, ausgenomen die stadt Sunderburggehören. Sie wurde von dem Könige in Dänemarck Haralds er-bauet, und dem Römischen Kayser Ottoni I zu ehren Odensee ge-nennet, und an. 9?° zu einem Bischöflichen sitz gemacht. Der Kö-nig Canutus wurde 1066 allhier erschlagen, und sein cörver an.1562 gefunden: in cliorvtzr. vani«. in big. Osn.

in clckcr. Osn. leg

Gdensholm/ siehe Oetgensholm.

(Odenwald / oder Ottenwald/ lat. Ottonls. ist eine klei-ne landschasst voller holtz in Teutschland, welche der breite nach vondem Neckar biß an den Mayn gehet, nach der länge aber bey derBergstrasse ansänget, und stch nach osten biß an die Tauber indemFranckenland erstrecket. Die meisten bäume darinnen find eichen,buchen und bircken. Diese landschasst gehöret zu Cbur- Pfaltz,Cbur.Mayntz, Hessen , dem Bsschoff zu Wmtzburg, und den Gra.fen von Hohenlohe und Erpach, wie auch verschiedenen von derunmittelbaren Reichs-Ritterschafft. 2»/. L -i°lcr. kr-n.

ron

Odeoranus/ ein Inländischer ssribent aus der provintz Lein,ster aebürtia, der annslcs irrisncli« geschrieben, welche noch inlieqen Er?st an. lg°8 gestorben. -i-kcripr. tt.bcrn.

Oder / lat. o-icrs. vder vi-cir.,s> einer von den vornehmstenhanvt'strömen in Teutschland an der Polnischen grantze, Pto,k»

pve, vor deren vater der centaurus Lywon, vor - : --- e'--^ , melckcr mevnmia Dlu

als geschwind fliessend'/ weil sie dem uftr eines ,cyneum ins/ Orkmur/Allyamincr/ «mm.°, ^

stroms soll aebobren worden seyn. Man fabulirt von ihr, day sie dere beypflichten/ wiewohl Hadr. siMluS dutch ven om

bekommen habe. o-vrä. metam.!. 2 V. 6 Z 5 . geNtt/ verneyen wtu. sxsEfio / veme Svcvus, ViLäus

K-zakow, litt. <m- stadt in Padaste», m f!as! sind , tvi, nn» »!«m Win»,

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