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6y6 ode ode
theil der Oder/wo die «Zchwine hinein fleust / verstehen / welche stadt Franckfurrh wegen ihres habenden niederlaO»aber Hanckins widerleget/ weil Ptolemäus des sv-v- und v>sü> als p-oMKe.xil aus dem Oder-strom p.-rren.i>ret / und obalM e ssn.L besondere flüsse, und die ihre 2 ii-p^re ausflüffe ins meer haben/ sich an. 1510 mit Breßiau wegen ihrer beyderseits habend,n>,i^gedenckel/ und wird von Curäo/ Althammero und andern dre Verlags gerechligkeit verglichen/ so hat solches doch nur a /k '.Spree vor der alten svevum ausgegeben/welcheS aber Cellarrus ^ iand-suhren wollet, verstanden werden/ und ist es wcaen v,r «ar6-riret/ weil die Spree nicht ins meer/ sondern in die Havel fleust/ farrh unausgeinacht blieben. Daher die Königliche Camm!, LPtolemäus auch nur derjenigen ströme gedenckel / >0 sich tiis meer .>»>.
«rgieffen/ und also dir zwey am weitesten von einander einte gelleausgänge der Oder vor zweyerky flösse gehalten habe. ^>1 a>!o«och nicht ausgemacht/ ob einer / oder welcher von diesen beyden«amen dem Oderfluß zukomme/ sondern er wird von den o<-- 8-->-xktz jn Lateinischer spräche bald Lvcvus, bald ourrsius, baldViacier vdtL Visäcus gmenner. EttUge wollen auch durch des Pto-llemäi vi-ctu-n den Weydefluß / so unweit Breßiau rn dre Oberfallt/ verstehen/ so aber falsch ist. Den namen der Oder hat er/
Schlesien durch rh« durch schrifften / zu vrrschiedmm
malen dre freye schrffarth auf der Oder biß m die see. vertheydigrt,wte denn v. Stephani an. 1597 und O Krumklüger au. isoiwelttäufflige devenckrn deswegen aufgesetzet; inglerchm v. Schön,dorncr an. 20-9 einen tractat -le inOceLnum nzvigz.
r.one geschrieben/ so aber noch nicht gedruckt rst. Nach VerfertigungdeS neuen graben/ hat diese cunr.ov-r» zwar -ett-r« / allein die be,schwehrung der Breßlamschrn kauffmannschafft wegen nicht ge-schehener wegräumung der wehre und eroffnung der Ober von
säur/verireyen/ivuvkl»ul,^^ .... ..
wii Dubravtus davor hält/ von dem Henrlischen wotte . wel- Breßiau brß Croffei! rst noch immerverdlirden/diirch viele
ches eine vogel-hütte bedeutct/derer es um den OdereM vre gledr/ 6 ^ untersuchet/ auch an. ,7 > 8 wieder an dem Kayscrlicken bok
bekommen; oder wieDlugoffuS wik/von dem rauben/ wetl er sich --. 1^/—
öffters zu ergieffen/ und durch seine Überschwemmung alles wegzu-führen pfleget. Minus führet ihn von dem Teutschen wort eine«der her/ woraus mir beysctzung des amckels v,3«j-r entstanden.
Helmoldus nennet dieociorsm den allermchsten fluß der Siawt«schrn länder/ und Dlugoffus den andern vornehmen ,fluß des Kö-nigreichs Polen / welcher von den allen vor dre grantze zwischenTemschland und Polen gesetzt wird/ wie Gnntderus gedencker.
Anjetzo aber erstreckt sich das Teutsche gebiethe an theils orten nochweit über die Oder. Sein Ursprung wird theils m Schlesien /theils in Mahren/inSgemein aber in das Mahrische gebürgt aufdie Schlcsische grantze zwischen Bauisch und Spanau gesetzct. Ahfein Hr. C. F. von Schertz/ welchem Spannn ziigehoret/ hat m ei-
«er Uichcrcsrioo cle ^enuino tonus OcierL loco liiuHuc erwtkskN/ daß tk
in Mähren in dem Olmützer creyß bey dem dorff Haßlicht /so un-ter die dem Olmützer dom-capttel zuständige herrschasil Fkstrttz ge»höret/ an einem berge/ der Sauberg genannt/ bey einer hasehstau-de entspringet. Er macht die gränhc zwischen diesem dorff Haß.
Mt, und dem dorffr Kosel/ so im Preurauer creyß gelegen / undnachdem er kaum eine meile geflossen / so treibt er schon bey demdörsiein Neuriegen eine schneide-mühle. Gehet daraus einen strichlängst der Schleichen grantze biß in Schlesien / und bey dem stadk-lein Oderau in dem Fürstenchum Troppau vorden/ wendet sich a-ker wieder in Mähren / und wird sie durch dir Titschen, und andrekleine flüffe vergrößert / biß sie wiederum bey Polnisch Oflra mSchlesien komr/und zu Overdcrg durch die Elf« aus dem Teschnk«scheu und durch die Oppa/so auch die Mvra im sich genommen/aus dem Tropvauischen dergestalt verstärcket/ auf Ramvor gehet/daß sie da anfangt schiffe zu tragen/ und zu holtz- flössen zu bleuen.
Von da gebet sie bey denen städten Oppeln/ Brieg/ Breßlau / all-wo die grosse schiffn« sich anfängt/ Strinau/ Groß-Gwgau/ Beu-ten/Croffen und Fürstenderg vorbey/ nachdem sie m Schlesien vonder feiten gegen Polen die Kladenitz/Malpane/ BlotMtza/ Brvn-«itz/ Stvbra/ dir Weyde und Bartsch/ von der selten gegen Böh-men und Laußnitz/die Brudnitz/ Stcina/ Neiffa/ Ohlan/ Lohe/
Weistritz oder das Schwetbmtzische waffer / das LtucgauischrWasser/ die Katzdach/ Schwartzwasser/ den Doder und die Laiixnt«tzische Netsse zu sich genommen. Alsdenn wendet sie sich in dieMarck Brandenburg/und ist oberhalb Francksurl durch den neuengraben/vermittelst des Schlude-fluffeS/ und deS Mnhttoser srcsan. 1662 eine communicskion mit dem Spree-flusse gemacht wor-den/ so daß man so wohl in die oft- als nord.see schiffen kan. Sietheilt die Mitte!« von der Ucker. und neuen Marck/und gehet vonFranckfurt auf Cüstrin/ da sie durch den Warte-fluß aus Polen vergrößert wird; fließet darauf durch viele krümmen bey Fried-land/ Lriehen/ Freyenwalde/ Oderberg / Siolpen und Schwelvorbey/ und tritt bey Gartz in Pommern / nachdem sie vorhero diePleißka/ Jlanck/ Schlube/ Miesel/ Fuhre und Wellsa in sich ge-nommen. So bald sie die Pommerische grantze betreten/ theilt siesich rn 4 arme/ wovon nur das südlichste eigentlich die Oder / dirübrigen; die Parnitz/grosse und kleine Negelitz gencnnrl werden/zwischen welchen dle schönsten werder und wiesen liegen / darüberehemals zwischen Schweden und Brandenburg lange gestritten/an. 1699 aber die fache in der gute beygelegt worden. Ferner be-wässert dre Oder in Pommern die stäbte Greiffenhagen/ Dam undSietttn/ sormiret etliche süsse und sehr fischreiche seen/als die Dam.mische und Laffamscht/ desgleichen dgs frische Haff und den Camr.
Nischen boden/und nachdem sie dieselben mit zufliessung sehr vtelerkleiner ströme durchwandert/ fallt sie durch, münde ober auSgän-ge/viePcrne/Schwient undDiwenow zwischen den insuln M.dvm und Wvllin und dem festen lande in die ost-see. Die schiffarlhaufdiesem fluß hat man sich von der zeit an/alS Schlesien an Böh.meu kommen/ sonderltch zu befördern angelegen seyn lassen / unddaher König Johannes an. izz7anbefohlen / daß die Oder vonDrieg biß nach Croffen durchaus -s ellen und eine spanne breit bißauf den gründ offen seyn und bleiben solle/damit die schiffe undfisch» frey ungehindert auf und abgehen möchten/mithin alle in denström gebaute wehre und muhlen abgeschaffet werden sollen. Wel.ches auch der Kayier Carolus IV an. i Z4y und i;; z wiederhol).
let/ jedoch ist es nicht zu stände gebracht worden. AIS aber an. ... ^ ^ ^
au Oesterreich gesangett schaden die Fürsten und vicliner-vrben / und zwar in dem kloster von Monre Cassmh sllw.»
..... " er theils durch seinen guten Wandel, theils aber durch seinen lW,
sich vor andern dergestalt Herfür that, daß ihn Nicolaus II, da erauf einer reise sein kloster besuchte, mit sich nach Acerra nahm,«auseinrathen seines /ercKi-Oisconi, Hiihebranbk, Mit der wurde k!»nes Lsi-llinL, - viscom beehrte. An. lo87 ward er nach Deßdemabsterben, zum Abt von klonte e»il.n« erwählt, u»S nachmals
deswegen lon.c.riret worden. Locharuis Vvgemonre hat zwar zu an«sang des lgdcn 'ecu,. dem Kayscr einen Vorschlag gethan/ wie dieOber vermittelst der Beczua und Morawa in Mähren oder durchdie Elsa und Wag m Ungarn mit der Donau zu co,-j«in8ircn fty/hat auch an. ,709 einen eigenen tractat davon in druck herausge-geben ; allein es rst nicht ins werck gesetzer worden, -rü»»« >. q.-.,«,.
LÄ/r«^ö c. rz. I. r. c. n. in l.!Zurwv d ü v. 87,
88. cdron. I. i c r. Unlicm. I. 4. kill.ki,-
lon. 1.1 p. 10. in nomLnci. in noc> sri chscilum c.
2, 6 ern> 4 . zc. ; üc r;> I^Iciln. rkron. r>r 7 p. 169 m.
betcti,. lrLncllturk. »ccellivnezasrru n. Z
;o. tvlarck I.r f. ,or, 10;. k 7 «^«« snnzl. p.
Ätep. c. t'ot»« lnk. inccnll. p. r,, se^. F/anc/'i»«« se Sites e. 7 §. 7,8.gcogr snr. I. r c. z. cie llnib. inipcr. I. 1 r, 4.. I. r c.ry.
miictcrn reir r.r c. r> Oäerllrvlii.
8)>va.- ^>. zz - 49. -te lle xcnuino tvnrir Oäer«
loce, llcugue.
Oder/oder Oderau/ lak.o-lers, ein städtlein und schloß ittOder-Schlesic»/ u> dem Fürstcnthum Troppau/Hart an der Mäh-rischen grantze/ liegt an dem Oder-fluß/ welcher 2 Meilen damentspringet, n-»«"» su-s c. 7 §. »os.
Oder/ lat. o<teru8. «m kleiner fluß in Franckrrich in Nieder»Brelagiie/gthtt bey Quimver vorbey/und fallt z Meilen unterhalbin die see. welcher auch eines kleinen flnffeS gleicher na-
mens rn Alt-Castilien gedencker.
Oderberg / Böhmisch noNunin. ist ein« unummauertt stadt inOder-Schlkpen in dem Fürstenchum Ratibor / 2 metlrn von derstadt Natlbor/uiid z von Troppau / liegt an der Oder sehr lustig/welche daselbst au vereinen seit« die Elsa/ an der andern nicht weitdavon die Ostrrbach rn sich nimt. Es hat ein altes schloß/ und istdie dazu gehörige her,schafft biß an. -6,6 von den Marggrafcn juBrandenburg pfandsweise besessen worden; als aber in der Böh-mischen unruhe Marggraf Johann George in die acht erkläret/ istsie von dem Kayscr eingezogen worden/ und an Lazarum von Hen-ckel gelang,/ dessen Gräfliche öe,cen6c,irrn sie noch anjetzo als eiltlreycS Kayserltches burg -lehn besitzen. An. ,642 haben die Schlve.
den dlklttl vrl ausgeplündert. SUeiiozr. c. 7§. >07.
Oacrtt. s>. 2r.
Oderberg / oder Aderberg/ eine kleine geringe stadt in derMmehMaick Drandeiidurg/ «nr weile von Stolpe/ liegt an derOder/ und an einem berge/ davon sie den namen bekommen/hakwen,' und andre garien/es soll auch daselbst einige anzeiglingen mmetallischen steinen geben. Au. >0;? istsiedurch dieLchwedenimfeuer ausgegangen. Gegen über willen im ström au/einem wecdrcliegt das seste schloß Oderbcrg/ welches MargqrafOiio IV drcgmige wider die Pommern eroauek; so aber nachmals fast gar ein«gegangen/ und nichts als die hohe und dicke mauren davon übriggedlicoen/darein man die baren pflegen einzusperren/ daher es ins-gemein der baren kästen gencnnet worden. Churfürst George Wll«Helm ade, Hai es an. 1657 ui eil wieder etwas reimen laffen/da»nicht allein in selbigem iahre/ sondern auch an. 1659 die Schwidl«sche ärr-quc gut auSgehallcn Nachhero ist es noch mchr befMt/und mlk nöthigen wohn. zeug. und Magazin Häusern versehen iror-
dtll. goS/c» bclclir. t iäuclct. c, r, z. Lc^nci-tc,, Ocicrü^. r««/-/«/,/,e p. ro?.
Oderburg/war ehemals ein Fürstlich schloß in Pommern , baldunterhalb Stettin , zur lincken der Ober, welches aber nebst demherrlichen garten und lust.hauß, so Heryog Philwpus an. ,6,r an-legen lassen, wegen defestigung der stadt Stettin, von den Schwe-den clcmuliret worden. Sc/--rcisc»Oaerür, p, 27s.
Odericus/ ein Franciscaner-Mönch, war aus Friaul gebürtig,und lebte an. i;2o. Er gab verschiedene schrifften herauFMd un-ter andern ein buch, darinnen er seine reisen, die gewodnheit und sil«tender völcker, wie auch andere jachen berichtet. Wadingus nen-net es m>rLb>iis inuncil. Boüandus hat sein leben unter dem I4jan.
c!c tiild, I.Lc.
Oderisius / ein Cardinal, entsprossen aus einem GrDcheiigeschlecht ln dem gebiet von Rom. Er trat beyzeiten in^ben Bene-
Släntzc dir raumung der Oder bey dem Kayser Ferbmando sonderllch soU'-ilirek/ derselbe auch dreses werck sich sehr angelegen seynlassen/und nebst dem Churfürsten von Brandenburg dre sührungeines canals aus der Oder in die Spree vorgenommen/so aber wie-derum liegen blieben/ und erst ,oo jähr hernach von dem khurfur«sten Friedrich Wilhelm ausgeführet worden. Jmmittelst Hai dw