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gleiches Unglück, indem ste allerseits keine kinder von ihren gemah.sinnen nach sich gelassen. Der vierdte söhn, Albertus II der wellebeyqenamt, hat allein mit seiner gemahlin Johanna,Ulrrc« des letz-ten Grafen von Pfirt erb-tochter, das geschlecht fortgepflantzel.Denn diese gedahr ihm Rudolphum, Albenum III und Leopol-dum. Rudolphus der stiffter wegen seiner freygeblgkeit gegen diegeistliche dcygenannt, vollführte die von seinem vater angefangeneStephans-Arche und hohe schule zu Wien . Ihm und semen vru-dern wurde an. i;6; die Grafschafft Tyrol von der letzten erdm,Margaretha Maultasch , übergebem worauf er zwey ,ahr hernachgestorben, von seiner gemahlin Catdarina, des Kaysers Caroli IVtochter, Albertum IV nach steh lassend. Dieser wurde an. - ; 7 ?gedohren, und der gedultige beygenannt. Er starb an. 1404, nach-dem er vorher den Stephans-thurn zu Wien vollendet, und nut fer-ner gemahlin Johanna, Hertzog Albrechts in Bayern tochter, Al-bertum V gezeuget. Dieser vermahlte „ch mtt Elisabetha, Kay-sers Sigisinundi erb-tochter, und wurde nach seines schwieger- va,ters tode in einem jähr 14)8 König in Ungarn und Böhmen , wieauch Römischer Kayser. Er starb m dem folgenden zahre, undhinterließ von seiner gemahlin Labisla»m,>>oKKumuw beygenannt,
weil er erst an. 1440 und also in dem folgenden jähre nach fernesVaters tobe gebohren worden. Dieser wurde zum Könige m Un.gärn, da er nur 4 monat alt war, und zum Könige in Bohmen an.14,4 qecrönet, worauf er ; jähr hernach gestorben. Der andre-ihn Alberti II des weisen, Albertus III genannt mit dem zopff,welchen er gewöhnlich aufdem Haupt getragen, begabte die Univer-sität Wien mit stattlichen Privilegien und starb an. i; 9ohne An-der von 2 gemahlinnen zu hinterlassen. Der dritte söhn Alberti II,Leopoldus der fromme,Gräfin Tyrol, so an. i;86 nebst den vor-nehmsten des Oesterreichischen adels von den Schwätzern beySempach erschlagen worden, erhielt von seiner gemahlin Viridis,Hertzoqs Barnabonis zu Meyland tochter, eine gesegnete nachkom-menfchafft. Dann diese gebahr ihm nebst Wilhelms dem ehrgei-zigen, welcher in dem heiligen lande die Saracenen geschlagen,undLeopolds dem dicken und hoffärtigen, Fridericum und Ernestum,welche beyde das geschlecht fortgepflantzet. Fridericus mit der lee-ren tasche beygenannt, Hertzog von Oesterreich und Regent in Ty-rol, wurde von dem Kayser Sigismundo, weil er dem abgesetztenAabst Johann« XXIII beystund, an. 141; in die acht erkläret,;jähr darauf aber wiederum ausgesöhnet. Er starb an. 14; 9, vonseiner andern gemahlin Anna, Hertzogs Friderici von Braun-schweig , und erwählten Römischen Kaysers tochter, Sigismun-dum den einfältigen hinterlassend. Dieser wurde von dem PabstPio ll an. 1460 in den bann gethan, und erst 8 jähr hernach wie-derum davon beireyet. Er geriekh mit den Schwerern und Ve-netianern in krieg , und versetzte Sunt-und Brisgau nebst denwaldMdten, ingleichem die Grafschafft Pfirl, an Hertzog Carlnden kühnen von Burgund , um 80000 gülden. Weil er keine leibes-«rden hatte, so nahm er an sohnes statt den Ertz-Hertzog Maximi-lianum an. 1489 auf, und starb daraufan-1496. Der andre söhnLeopoldi des frommen, Ecnestus der eiserne, Hertzog von Oester.reich,Regent in Steyermarck, Kärnthen und kram, besähe in sei-ner iugend das heilige land, starb zu Grätz an. 1424, von seiner an-dern geinahlin Zimburg, Hertzogs Ziemoviti in Masovien tochter-Fridericum und Albertum Vl nach sich lassend. Dieser letzterewurde der Verschwender beygenannt, und starb endlich nach vielenmit seinem bruder dem Kayser Friderico gehabten streitigkeiten, oh-ne Ander an. 146;, nachdem er vorhero 2 jähr die hohe schule zuFreyburg gestifflet. Sein bruder Fridericus wurde an. 1440 Rö-mischer Kayser, und starb an. 149), von seiner gemahlin Eleonora,König Eduardus in Portugal tochter, Maxiimlianum I nach sichlassend. Dieser brachte durch seine heyrath mit Maria, HertzogsCaroli des streitbaren in Burgund erb-tochter, Burgund und dieNiederlande an sein hauß, und starb an. 1 <; 19, nachdem er von ge-dachter seiner gemahlin ein vater Philippi «norden. Dieser «vurdean. 1478 gebohren, bekam durch heyrath mit Johanna, KönigsFerdinandi c-rkoiici erb-tochter, die Spanische Königreiche, undstarb 1506, Carolum und Ferbinandum nach sich lassend. Carolasward an. gebohren, und an.1; 19 zum Römischen Kayser er-wählet. Ferdmandus I, Philippi andrer söhn, wurde an. i;o;gebohren,und bekam an 1556 gar die Kayserliche würde. Er starbendlich an. 1564, nachdem er von seiner gemahlin Anna, des Kö-nigs Uladislai m Ungarn und Böhmen tochter, ein vater Marimi.liani II, Ferdinandi und Caroli worden. Marimilianus II wurdeRömischer Kayser, und starb an. 1; 76, nachdem ihm «eine gemah-lin Maria, Kaysers Caroli V tochter, Rudolphum II, so nach ihmRömischer Kayser worden; Ernestum, so die Statthalterschafft inden Niederlanden bekommen; Matthiam, so den Kayserlichenthron nach seines bruders tode an. 1612 bestiegen; Maximilia-num, erwählten Polnischen König, und Hochmeister des Teutschenordens; und endlich Albertum, Cardinal, Statthalter in Portu-gal!, und Regenten der Niederlande , welche er mit Jsabella ClaraE»genia,des Königs Philippi II in Spanien tochter, zum heyrath-gut bekomen,gebohren. Der mittlere davon, nemlich Ferbinan-dus,Regent in Tyrol, und der Vörder-Oesterreichischen lande,wur-de an. 1; 19 gebohren. Seine erste gemahlin, Philippina, FrantzWelsers,kstr,c>, z„ Augspurg, hernach Freyherr» von Zinnenberatochter, gebahr ihm den Cardinal Andream von Lullris. Die andregemahlin, Anna Catharina, Hertzogs Wilhelmi zu Mantua toch-ter, gebahr ihm Annain, die dem Kayser Matlhia beygelegt «vor-An. Der letzte söhn Ferdinandi I, Carolus, «vurde Regent inSteyermarck, Kärnthen und Crain, und starb an. 1590, von Ma.r>a, Hertzogs Alberti V in Bayern tochter, Ferbinandum II Rö-
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Mischen Kayser, Leopolbum und Carolum, welcher DMoff-,.Dreßlau und Buren, wie auch Hochmeister des Teutschen vrden«worden, nach sich lassend. Leopoldus wurde an. i;86 aedvbrenund bekam an. -607 die Bißthümer Straßburg und Passau , alein !wie er ««1-162; Regent der Grafschafft Tyrol worden. Er starban. I6;r, nachdem er von seiner gemahlin Claudia, Ferdinandi!Grvß-Hertzogs von Toscana tochter, ein vater Ferdinandi Caroliund Slgismunbi Francisct worden. Der erstere starb in seinertochter Claudia Felicilas, des Kaysers Leopold! andrer gemahlin.wiederum aus. Der andre, so Bischofs zu Auqspurg und Gurck,auch nach seines bruders tode Oder-Regent in Tyrol worden, ver.lobte sich mit Maria Hebwig, PfaltzgrafEhristian Augusts tochter,an. i6ü;. Ferdinandus II, Römiicher Kayser, war ein söhn Nr.dinandi, Regentens in Tyrol, und starb an. 16;?, nachdem «bmseine erste gemahlin, Maria Anna, Hertzogs Wilhelm« II m Bav.ern tochter, zum vater Ferdinandi III und Leopoldi Wilhelmi ge-macht. Dieser letztere, so an. 1614 gebohren worden, begab stch mden geistlichen stand, wurde Bischofs zu Paffau, Straßburg , Hgf-berstadt, Breßlau und Olmütz , Abt zu Hirschfeld und Murdach,Hochmeister des Teutschen ordens,auch 0ouve-n-ur der Niederlan.de, und starb an. 1662. Ferdinandus III , Römischer Kayser, halteGemahlinnen, erstlich Mariam Annam, Königs Philippi III mSpanien tochter, nachmais Mariam Leopoldinam, Ertz-HertzoaLeopolds zu Jnfpruck, und endlich Eleonoram, Hertzog Carls zuMantua tochter. Die erste gebahr ihm an. 16;; Ferbinandum,Römischen König; an. 16,4 Mariam Annam, Königs PhilippiI V in Spanien gemahlin, und an. 1640 Leopolbum. Die aiidregemahlin machte ihn zum vater Caroli Josephi, der Bischofs zuPassau und Olmutz, wie auch Teutichmeister worden. Die drillegemahlin gebahr ihm Eleonoram Mariam , erstlich des KönigsMichaelis m Polen , und nach dessen tode, Hertzog Carls in Loth.rmgcn gemahlin; ferner Mariam Annam Josepham, PsaltzgrafJohannWilhelmszu Neuburg gemahlin. Leopoldus, RömischerKayser, der andre söhn Ferdinandi III von der ersten gemahlin,hatte gleichfalls; gemahlinnen, und starb den; mayan. i7o;.Direrste, Margaretha Theresia, Königs Philipp« IV in Spanien loch.ter, gebahr «bm unter andern Andern an. 1669 Mariam Antoniam,des Churfürsten Maximiliani Mariä Emanueiis von Bayern ge«mahlin. Nach ihrem tode wurde ihm Claudia Felicilas, Ectz-Hwtzog Ferdinand Carls zu Jnspruck tochter, beygelegt, welche ihm rtöchler gebohren, «0 aber in ihrem zarten alter gestorben. Die drittegemahlin, Eleonora Magdalena, Churfürst Philipp Wilhelms mder Pfaltz tochter, so an. 1687 zur Königin in Ungarn , an. 1690zur Römischen Kayserin gecrönet »norden, und an. 1720den 19 ja»,gestorben, gebahr ihm unter andern an. i678Josephum, an, iSstsMariam Elisabetham, an. 168; Mariam Annam,an. 168; den»ott. Caroluln, so an. 17s; zum Könige in Spanien erkläret,,an.17,1 den 12 oct. zum Kayser erwählet, und den 22 dec. gecrönetworden, und an. 1689 Mariam Magdalenam. Josephus wurdean. 1687 zum Könige in Ungarn , und an. 1690 zum RömischenKönige gecrönet, woraufer an. 170; nach dem tode Leopoldi denKayserlichen thron bestiegen, den 17 apr. an. 1712 aber durch einenfrühzeitigen tod der weit entrifftn worden. Er vermählte sich an.1698 mit Wllhelmina Amalia, Hertzog Johann Friedrichs vonHannover tochter, die ihm gebohren an. 1699 Mariam Josevhan«,so an. 1719 an Fridericum Augusium, Königl. Printzen von Polen ,und Chur-Prtntzen von Sachsen , vermählet worden; an. 17°»Leopolkum Josephum, der aber in folgendem jähre verstorben, undan. 1701 Mariam Amaliam. Carolus Vl, Römischer Kayser,vermählte sich zu Barcellona den i aug 1708 mit Elisabeth Christi-na, Hertzogs Ludovici Nudolphi von Braunschwcig-Blanckenburgtochter, so an. i 7 i 4 zur Königin von Ungarn gecrönet wvrden.Siehat gebohren de» i; apr. an. 1716 Leopolbum, Ertz-Hertzvg vonOesterreich , und Printzen von Asturicn, so aber den 4 nov. selbigenjahrs wiederum verstorben; alsdenn Mariam Theresiam den>;may 17,7, und Mariam Annam den 14 scpt. 1718. m
scborc /tnicisns. in ckemwsrc suo c!s origine llomus /tulirir-
c». l^ro-r in lignn vir«. ^cncslogis 6el! prolspiz ä'äulltt»,
Sisött gcneslogis llouius ^uÜriscL. in cpirom. rcgii csor-
rur Qsroli V omniumgue 6rcki-Oucu,i> 6usscis. commemsi.
in genes!. ^ulsr. in I-jsllspui'g. «'cirigine lle!r
msildn <j>urncbe. in üemni. Luikrisc. lle onz.
sniigu. 6c nobll. tsmü. ^ullr.
ze--in genes!, krinc. in cs!cnc!srici genes!, ciom. äulll.
in genes!, llomur lisdlssurg. Oucum 6c 6rckillucum Lullr,in llemmsr.-russe. in seborelo izuür. 6cc.
norir. proc. 6cc,
<k)eta/ ein berg in Thessalien, an den gräntzen von Achaja, Mi-schen dem berge Pinos nord« und dem Parnaffo südwärts. Diesogenannten i'ticrmvpti)-!« waren ein stück von diesem berge. A>>»jctzo führet er den namen k-nins. Dieser berg ist wegen des todesund begräbnisses des tteecuiir berühmt, »velchcr sich allhier in eil«feuer warff, so er zu einem opffer angezündet,nachdem er das hembvangelegt, welches ihm sein weih Dejanira geschickt hatte. «Mdie«er berg etwas in das Aegeische meer, so jetzo der ^rcKjpcisZo ge-nennet wird, hinein gehet, so dichteten die Poeten,daß dabcv die D»ne und die sterne aufgiengen. Er «st überall mit holtz bedeckt, Ebringet an einigen orten viel niesewurtz. Der mecr-buftn von Zei-ton wurde vor zelten Linus Oek«us genennet, «veil dieser berg b«vdenselbigen hinan gehet. 6cc.
Oetgensholm/ Odensholm/ eine kleine insul in dein Finni-schen meer-busen, harr an Lieffand,der crou Schweden gehörig-^