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N,.rus II, ein Priester der kirche zu Alerandria, war Atha.
^efevrte auf dessen reisen gewesen, und a-cc-g-rte ihm an. ^72>u gefesrec aus vi I«. , NNII den recht-
in dem kirchen-reaiment zu Alerandria. Er wurde von den recht-ö'aubiaen erwählet,aber nach einiger zeit von den Heyden und Aria«vern, welche Lncium zu ihrem Bischofsgemacht hatten, von besag-
ter kircke aetrieben- Socrates und Sozomenus lagen, er sey ausdem aefangmß entflohen, und nach Rom gekommen,allwo er bißan.,77 sich aufgehalten; zu welcher zeit er wieder nach Alerandnagekchret, und daselbst aufs neue in seinem Bißthum eingesetzt wor-den? Eine zeitlang hernach bezeugte er durch briefe lerne freiwe,daß sie zu Constantinopel Gregorium zu ihrem Bl-
schvff gemacht hätten. Mein nachgehends änderte er 5«ne Mey-nung, und lenckte sich aufMaxrmi seile. Er starb an.
orar. r4 ö- äs vica ius. üb. 4. SoLv^e». Iib. 6.
Ts/o-lo»-//. üb. 4.. I. ».
Vetrus/ ein Bischoffzu Jerusalem , a-cc-Lrte Iohanni an.^re,war fthr eifrig für die wohlfahrt der kirche, und schickte ewige De-vutirte aufdas eonciiiaa-, welches Menas an.g;6 zu Constantino-vel versammlete. Nach ihrer zurückkunfft hielt er eines ln Pa a--ina, allwo alles, was auf dem andern geschehen, bekrafftigt wur-de. Er unterschrieb nachgehends, aber mehr durch gemalt, als ausfreyem willen das edict, welches Justinianus wider die; c-P.mi»heraus gegeben, und starb an. ;4S. >»ckro°. i.i.
LdFT'l«« Üb. 4.
vetrus- ein Ertz'Priester zu Nom, machte eine spaltung in derRömischen kirche nach Johannis V tode. Tbeodorus ein Pr.e-tter, war sein cump-r-nk, der eine war durch die clerisey, und der an-dere von den soldaten erwählet worden. Allein diese Unordnungwurde endlich durch Cononis wähl gestillet, welches mit beydzwxarlbeyen dewiüigung geschahe. >« v,r- ?onuk.
ln snn»l.
Vetrus/ ein Priester der kirche von Edessa, in dem gten l-cuio,schrieb verschiedene tractate und verse auf den tod des Ephrem .Er brachte auch die Psalmen in verse. in c-r-l. illullr. vrr.
«sp. 74 -
VetrusAnglicus/ ein Dominicaner-Mönch, warum dasjähr i)4° berühmt, und hinterließ verschiedene lchrifften. cis
trripr. LnK.
vetrus von Avamea, ein Entychianischer ketzer, drang sich imzlen >«u>o m das Blßthum bemeldter stabt ein,und wüste sich seinerautoritär zu ansbreitung seiner irrthümer mercklich zu bedienen.Er ülgete die namen der rechtgläubigen Bischöffe aus den kirchen-register« aus, und setzte die namen der ketzer an deren stelle. Er und^everus von Anliochia quäleten die Mönche in «Syrien auf eine sograusame weise, daß unterschiedliche von ihnen getödlel, andereaber aus ihren klöstern vertrieben wurden. Er wurde auf einemhooäo zu Constantinopel von Menas, dem Bischöffe selbiger stadt,an. verdammet. L«»-o».
Vetrus «le Apono/ s.Apono.
Vetrus von Aranda, Bischoff zu Cagliari und Hofmeister desPadsts Alehandri VI, lebte zu ende des i; llcui,. Er wurde um dasjähr 150° angeklaget, daß er den Meynungen der Juden und ketzer.beypflichtete, auch deswegen abgefetzt und in die Engelsdurg ge»bracht. Lro^>. L. L. i;oo. 211.^498 n. 10.
Vetrus Aretinus/ s. Aretinus.
Vetrus/von Auvergne in Franckreich gebürtig, war ein Domi-nicaner-Mönch um das jähr irüo, welcher cowmsmsrir» über denAristotelem geschrieben. Er war ein schüler des Thomä gewesen,wurde krovincisl seines ordens, und that sich durch seine gelehrsam«keil hervor. in bibi, ^4/se rc. chv.
Vetrus Bartholomäus/ein Priester von Marseille in Pro-vence, war unter der Christlichen armee,als selbige an. 1098 diestadt Antiochia belagerte, und gab vor, daß ihm der H.Andreas denort in der kirche 8. Pein gezeiget hätte, wo man das eisen von demspeer, damit unserm Heylande die feite geöffnet worden, vergrabenläge, und daß sie dadurch einen unfehlbaren sieg erhalten würden.Es wurde auch an demselben orte ein eisen von einem speer gefun-den. Mein 8 monate hernach behauptete ein gelehrter Priester,der sich bey dem Hertzoge von Normandie aufhielt, baß es falschund der rechte speer schon vor langer zeit nach Constantinopel ge-Pracht sey. Ais sich hierauf die armee in zweyerley meynungentheilte, wolle Petrus Bartholomäus die Wahrheit seiner offenbah-rung durch die feuer-probe beweisen, nahm ein glüend eisen in dieHand, und gieng in blossem Hemde durch das gemachte feuer, ver.brandle sich aber dergestalt, daß er in 12 tagen nach ausgestanve.nen grossen schmertzen starb. i)r. x-k» krsnco,-.
mir. 6es eroik^. I. r.
baß es sein geschlechts-name und er aus der familie g-xi°, i« s>»lagne entsprossen gewesen. Durch seine meuten machte er siebden grossen Prmtzen und Prälaten selbiger zeit beliebt. Man,,.?ihm die sorge der auferziehung Wilhelm, il, Königs von 8,7auf. Henricus II, Konig von Engelland, behielt,yn fast deßäLan seinem Hofe. Die Bischöffe von Londen und Canterburv 2ten ihn zu ihrem Cantzler, und selbst der Pabst Alexander III, Ägleich gelehrt war, bediente sich seiner seder an den Sultan vanEgvpten, welcher sich in der Christlichen religton wolle unterrickten lassen, zu fchreiben. Das Bißthum zu Rechtster hat er wie«mal, und das Ertz-Bißlhum zu Neapoli einmal ausaescblaaenEr starb um das jähr 1200. W>e Calixtus -r. g- lr-n^ubn. enÄ'net, ist er der erste gewesen, weicher in der lehre vom H. abendmabdas Wort rrsniüibksnri-r-o-i gebraucht. Er hat auch svnstrn eine
gute emsicht in das verderbte Christenthum gehabt, und die IM
der geistlichen und weltlichen Fürsten eystigst gestrafft. Seine
1- Delle-Perche, Bischoffvon Auxerre , war von Bel-
I»« der Aller in Bourdonnots, oder wie andere wollen,^ ^ ^kn diesem fluß in der diöces von Re-den war csnon.cus zu Bourges , hernach v-cnnuz
der mche zu Paus, und 8 ecr«sr,us des Königs Philippi kwckr,'n "Ebenen anqelegenbeiten gebrauchte. Man glaubtauch, daß er Cantzler oder Siegel-verwahrer von Franckreich gewe-Bißthum Auxerre succeäirte er an. i;oü dorn Petravon Momnawunb starb zu Paris den 17 jan.an. r;°8 Z wakTnec der gelehrtesten leute u, dem geistlichen rechte zu seiner zeit.
von Blois , oder Llekenür, /Vrcki-Viaconus zu Bath in^ba ^!?wan^-cklesten leute im --tmL!"dahc be^ , m^" 5 ^ "on Blois an der Loire in Franckreich,vavcr er ben zunamen bekommen, wiewohl einige davor haltem
briefe, welche geistliche fachen in sich halten, werden sehr äsiimiretSonst hat man auch andre wercke von ihm, so Jacvbus Merlinan. 1519, Busäus an. 1600, und Petrus von Gu,anv>Ue, Prjesierzu Eharrres, an. 1667 mit gelehrten anmerckungen heraus qcnedkn.und das lebendes sucur.s vorgesetzt, üill. -rnZi.L««».
in annsl. öc cte icr. cccl. öcc.
vetrus äc Brumquel/ von dem flecken, darinnen er aebob-ren, also zugenamr, war ein Augustiner-Mönch, und wurde her.nach Bischoffzu Neustadt. Er lebte um das iahr 1410, MiMzu seiner zeit einer von denen, welche am meisten in der schlifft er-fahren waren. Er fchrieb eine Historie des alten und neuen lesta-ments,comnicnrsc.M über die sprüchivörter, den Prediger und dasHohelied Saiomonis,rc. lcr.-cd.
Vetrus <-c Brüys/ s. Bruys.
Petrus «le Lelles/ ein Frantzösischer Benedictimr-Mnch,»rde Abt von c^uei-ier.'rkoves, hernach von 8. Remi -u NK«m4
wurde Abt von c^iei-ier.'rko)-^, hernach von 8. Remi zu RhcimSund endlich lucceckxte er Iohanni von Saliüdury in dem Bißibumzu Chartres an. 1-82. Der Pabst Alexander III, 8. Bernardus,Nicolauö von Clairvaux , Slephanus von Tvurnay und andre be-rühmte leute, gedencken seiner rühmlich. Er starb zu ende des ftbr.an. 1187. Sirmondus gad an. iüi; in üvo 9 bücher von seinenbriefen mit anmerckungen heraus; wie auch; tractate, so manihm zuschreibet; als; lil>rulli ös p2niirus;kioiLici r2bemacuIi w^>.c« expoürionir iibv. r ; übrucr, ge coniciencig. Diese briefe sind Nach-gehends der bibliolliec« xarruio einverleibet worden.
Petrus ie LttELLL, oder Lencor, voüor der Universität undcsnror ver kirche zu Paris , war zu seiner zeit in grossem ansehen.Er fchrieb eine auslegung über die 12 kleinen Propheten; eine arleines theologischen «»ici, nebst andern lraclaten. Weil er aber dieeinsamkeil liebte, sonderte er sich gantz und gar von der weit ab, be-gab sich in derAbtey zu Long-Ponl, zwischen Campiegne undSvis-fö»s, in den kistercienser-orden, und starb um daS fahr 1187.
ülii. -rdi). c^vlix. ill billl. zmig. <lr kr-
r>!, Lc.
Petrus ci« I- Lhapelle/ wurde durch seine Meriten Bischoffzu Carcassone, und hernach Ertz-Dischoff zu Toulouse. Clemens V machte ihn den ; dec. an. i ;«>; zum Cardinal, und gab ihm dasBißthum von Palestrina . Er starb an. 1; 12. L,-». in L!em,
V. ge l.sng. still. ge5 Lsrll.
Petrus cttll.v80l.oou8. ein Ertz<Bischoffvon RavennaMim fünfften lcculo, und machte sich durch seine gelehrsamkeil Mbderedlsamkeit bermassen berühmt, daß man ihm den beym«ci,r) ll,!oj-uz oder Göldenwort beylegte. Es sind 176 predigten,vonihm vorhanden, so zur gnüge davon zeugen- Nachdem der MönchEutyches an.449 an ihn und verschiedene anderc Bischöffe in omutgeschrieben, und sich über Flavianum von Constantinopel beschwe-ret hatte, schrieb er einen sehr »achdencklichen und gravitätischenbrief zurück, welcher in seinen wercken zu finden, und sich ansänql:
Lrillis, leg, rrilles Iircr»§ Lc. Er starb dtN 2 dkd. ÜN. 4,2. N»
auszug von seinem leben stehet vor seinen wercken.
I. 6 vira: 8. Ocrm. ge icripc. eccl, l->
snnsl. öc marrve. 1. hihi, 8. irrl. 8. kvw. r-
ll«^. kill. Laven. Lc.
Petrus <ÜI.UVIl>r<8LH!8l8, oder von Cluny , VenekLbilir Mnamt, war aus einem vornehmen geschlecht aus Auvergne der Gra-fen von 8. Maurice oder Montboißier entsprossen: deswegen»auch Petrus Mauritius genannt wird. Er kam in das kiosier nachCluny , als demselben 8. Hugo vorstünde, und gelangte gar bald >nsolches ansehen, daß er k>rior z» Vezclay und an. 1122 Abt und Ge-neral seines ordens nach Hngonis II tode wurde, da er nur r8 >Malt war. Er war Bernhardt guter freund, weicher sehr rühnMvon ihm redet. Er starb den 24 dec. an. 11; 7, und hatte sich Dangelegen seyn lassen, seine congr-ßLrion besser einzurichten, amsich den Irrthümern des Petri ä- Bruys und Henrici dessen nachfolgcrs in der Provence , Langueboc und Gascogne zu widerMEs sind briefe in 6 büchern von ihm vorhanden, ein tractalww»die Juden, einer wider Petrum Bruys, eine predigt von der Verkla-rung, zwey bücher von den wunderwercken, die sich zu seiner M v°-geben', desgleichen seine verse, ü>mn> ober lieber. Seine werche >>min der biMiorüecs ciuniscenii, welche der ?. Martin Manier an.1614 mit gelehrten anmerckungen des Herrn «tu Cdesne herans ac-geben, z» finden, welchen das leben des -mods nebst den zeug«»vorgesetzt ist. -77 L rSz. c.
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